Ballett

Schwanengesang

Ballett von Andreas Heise nach dem gleichnamigen Liederzyklus von Franz Schubert


Content

Franz Schuberts dritter und letzter Liederzyklus wurde nach seinem Tode herausgegeben und mit dem Titel „Schwanengesang“ bedacht. Diese 13 Lieder nach Gedichten von Ludwig Rellstab, Heinrich Heine und Johann Gabriel Seidl folgen nicht so sehr einer dramaturgischen Leitlinie, sondern stehen vielmehr als Einzelkunstwerke. Andreas Heise, der in der vergangenen Spielzeit mit dem für das Ballett der Oper Graz konzipierten „Sandmann“ einen veritablen Sensationserfolg erzielt hat, begeistert an Schuberts Liedern das Zusammenspiel von Stimme, Klavier und Text. Nun zielt er darauf ab, diesen drei Elementen als viertes den Tanz hinzuzufügen, um ihn organisch in die Lieder einfließen zu lassen. Denn alles, was nicht im Text zu finden ist, alles Abstrakte, das zwischen den Zeilen steht, das tief Emotionale, kann in der Bewegung zum Leben erweckt werden. Die Verse der Dichter sind in ihrer Einfachheit der Form schon musikalisch angelegt und stellen im Zusammenspiel mit Musik und Stimme den Höhepunkt und die Essenz der deutschen Romantik dar. Daher beabsichtigt Andreas Heise, „Gemälde“ mit ganz verschiedenen Ausdrucksfarben, Personen und Situationen zu gestalten. Auch der Sänger soll choreographisch mit einbezogen sein, um ihn aus der statischen Pose am Klavier zu befreien. „Schwanengesang“ ist der Beginn einer Serie von Ballettproduktionen auf der Vorbühne im Großen Saal der Oper Graz.

Empfohlen ab 14 Jahren.

Vorstellungen

Sa 16. Mai 2020
DETAILS
Nachklang
21:30 bis ca. 22:30, Galeriefoyer
€ 8 (inkl. Vorstellung), nur für Studenten