Oper

Roméo et Juliette

Charles Gounod

Oper in fünf Akten, Libretto von Jules Barbier und Michel Carré

In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln


Content

„Zwei Häuser waren – gleich an Würdigkeit – / Hier in Verona, wo die Handlung steckt, / Durch alten Groll zu neuem Kampf bereit, / Wo Bürgerblut die Bürgerhand befleckt. / Aus dieser Feinde unheilvollem Schoß / Das Leben zweier Liebender entsprang.“ Und diese beiden Liebenden gelten auch mehr als 400 Jahre später als Synonym für die wahre, bedingungslose, eine Liebe: Romeo und Julia – absolut in ihrer Leidenschaft und der Bereitschaft zum Scheitern, zum Sterben. Gefangen in einer Welt, in der der Hass zweier verfeindeter Clans wie ein Naturgesetz wirkt, entkommen die beiden Liebenden am Ende nur durch die Flucht aus dem Leben. William Shakespeares zeitloser Klassiker um Verlangen, Rivalität und Tod inspirierte zahlreiche Schriftsteller, Maler, Choreographen – die Wirkung des Stoffes ist grenzenlos. Eine der sinnlichsten und intensivsten Stoffbearbeitungen findet sich in Charles Gounods Oper wieder: Kraftvolle Farben treffen hier auf intimste Momente, die nicht nur die Herzen von Liebenden erweichen. Die Erfolgsproduktion aus der Saison 2016/17 in der Regie von Ben Baur kehrt zurück! Unter der musikalischen Leitung von Marius Burkert werden die Grazer Philharmoniker Gounods Klangwelten zwischen grenzenloser Liebe, Hass und Erlösung, die Welt der Capulets und Montagues zu neuem Leben erwecken. Als sehnsuchtsvoll liebende Juliette ist erneut Katerina Tretyakova zu hören. An ihrer Seite liebt, singt und stirbt Roméo, verkörpert von Jesús León, der sein Debüt an der Oper Graz gibt.

Empfohlen ab 12 Jahren.

Besetzung

Musikalische Leitung
Inszenierung
Bühne
Kostüme
Choreographie
Chor und Extrachor

 

Stéphano
/
(Okt: 25, 31)
Bruder Laurent
Der Herzog
Tänzerin (Juliette)
/
(Okt: 25, 31)
Tänzer (Roméo)
Pressestimmen

„Charles Gounods ‚Roméo et Juliette‘ hat alles, was große Oper braucht, und Ben Baurs nachdenkliche Inszenierung von 2016 erfüllt auch in der Wiederaufnahme die Erwartungen. Am Dirigentenpult unterfüttert Marius Burkert Gounods romantisch schwelgerische Musik mit zehrender Melancholie. (…) Katerina Tretyakova, deren Sopran immer inniger und blühender wird, verkörpert eine mutige Juliette (…) Als Roméo strahlt Graz-Debütant Jesús León Natürlichkeit und Authentizität aus und punktet mit jugendlich strahlendem Tenor. (…) Ganz große Oper, die man nicht versäumen sollte.“ (Kleine Zeitung)  

 

„Katerina Tretyakova gibt eine willensstarke Juliette mit festem Aplomb, die durch ihr ‚Je veux vivre‘ braust, als hätte sie schon die Vorahnung des Todes in sich. Zu dieser Deutung passt ihr dunkel-samtiges Timbre vortrefflich und ergänzt sich gut mit dem spielerisch-leicht geführten Tenor von Jesús León als Roméo, der auch die nötige Strahlkraft für die Duette besitzt.“ (Kronen Zeitung) 

 

„Die zeitlose Geschichte einer unmöglichen Liebe, Musik der großen Gefühle und zwei grandiose Sänger in den Titelrollen: Die Grazer Produktion von Roméo et Juliette ist ein Pflichttermin für alle Romantiker und solche, die es werden wollen!“ (Bachtrack)

 

„Regisseur Ben Baur hat aus den unwahrscheinlichen, ja phantastischen Verstrickungen und Verwirrungen eine geradezu selbstverständliche Liebesregie herausgearbeitet – der Traum einer einzigen Sommernacht.“ (Drehpunkt Kultur)

 

„Vom Süßen und vom Bitteren. Charles Gounods Roméo et Juliette hält in der exzellenten Grazer Produktion, was die Gattungsbezeichnung verspricht: Grand Operá – Große Oper!“ (Kleine Zeitung)

 

„Eine an der Oberfläche scheinbar ganz traditionelle Inszenierung mit unzähligen und feinsten Brechungen und tiefenpsychologischen Unterströmungen zieht unwiderstehlich in ihren Bann: Roméo et Juliette ist szenisch ebenso subtil und präzise gearbeitet, wie musikalisch und sängerisch. “ (Drehpunkt Kultur)

 

„Im Rahmen einer überaus gelungenen Inszenierung schafft es der Regisseur Ben Baur, der auch das Bühnenbild entworfen hat, in Charles Gounods Oper eine (…) Einheit von Musik und Szene mit seiner durch und durch ästhetischen Regiearbeit zur Darstellung zu bringen (…). In einer derart gekonnt an einen danse macabre erinnernden Szenerie wird auch das Ballett in die Handlung miteinbezogen, in Beate Vollacks ansprechender Choreografie.“ (Opernglas)

 

„In das musikalisch stimmige Gesamtbild fügte sich auch die Regie nahtlos ein. Ben Baur inszenierte zu keinem Zeitpunkt gegen die Musik, sondern fand eine schlichte aber wirkungsvolle Erzählsprache.“ (Bachtrack)

 

„[…] Gounod dramaturgisch klug tarierend mit sensitivem Gespür für melodiöse Feinheiten, Klangpracht, Energie für das große, strömende Gefühl und nötiger, aber nie überstrapazierter plakativer Wirkung.“ (Salzburger Nachrichten)

 

„Auch Ben Baur versteht sich nun in der Grazer Oper darauf, dem da und dort vorschmeckenden Saccharin der Partitur und des Librettos nicht zu erliegen. Der 34-jährige Hesse legt seine Regie einerseits ganz klassisch an. […] Anderseits bricht Baur immer wieder geschickt die auserzählte Handlung und verwandelt das Hohelied der Liebe mit vifen Kunstgriffen und raffiniertem Licht in eine Liturgie des Todes.“ (Kleine Zeitung)

 

„Ohrenschmaus aus Downtown Abbey. […] Man benötigt vor allem zwei Sänger, welche ihre Duette und Arien mit leidenschaftlicher Intensität und Stimmbravour meistern – Graz verfügt darüber.“ (Kronenzeitung)

 

„Eine Sternstunde bot der Chor der Grazer Oper. Ob melancholisch erzählter Prolog oder die feierwütige Hofgesellschaft, den Damen und Herren des Chors gelang wirklich alles in makelloser Abstimmung und mit himmlischem Gesamtklang.“ (Bachtrack)

 

„Regisseur Ben Baur, der auch für die Bühne verantwortlich zeichnet, zeigt schöne Bilder, Uta Meenen kleidet die Darsteller elegant ein.“ (APA)

 

Wissenswertes rund um die Produktion
Zur Inspiration

Vorstellungen

Fr 25. Okt 2019
DETAILS
Vorstellung
19:30 bis ca. 22:30, Opernhaus Hauptbühne

Kostenlose Stückeinführung jeweils 30 Minuten vor Beginn im Galeriefoyer.

€ 4 bis € 62
BESETZUNG
Fr 25. Okt 2019
DETAILS
Nachklang
22:30 bis ca. 23:30, Galeriefoyer
€ 8 (inkl. Vorstellung), nur für Studenten
Do 31. Okt 2019
DETAILS
Zum letzten Mal
19:30 bis ca. 22:30, Opernhaus Hauptbühne

Kostenlose Stückeinführung jeweils 30 Minuten vor Beginn im Galeriefoyer.

€ 4 bis € 62
BESETZUNG