Oper

Le nozze di Figaro
Die Hochzeit des Figaro

Wolfgang Amadeus Mozart

Opera buffa in vier Akten ~ Libretto von Lorenzo Da Ponte nach dem Lustspiel „La folle journée, ou Le mariage de Figaro“ (1783/84) von Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln


Content

Einst war Figaro, der Barbier von Sevilla, trick- und einfallsreich daran beteiligt, dass sein Herr, Graf Almaviva, Rosina vor den Traualtar führen konnte. Nun ist Figaros eigener Hochzeitstag gekommen, denn er möchte Susanna, die Kammerzofe der Gräfin, heiraten. Doch mittlerweile hat das Interesse des Grafen an seiner Gemahlin merklich nachgelassen, da sein amouröses Interesse momentan auf Susanna abzielt. Um das zu verhindern, sind im Laufe eines einzigen, aberwitzigen Tages Intrigen und Winkelzüge sonder Zahl zu bewältigen, wobei das komplette Inventar der Komödienliteratur wie fingierte Abreisen, gefälschte Briefe, ein Fenstersprung, ein zerbrochener Blumentopf, Verkleidungen, Verwechslungen und eine spitze Nadel dazu beitragen, die Figuren mit all ihren privaten Begehrlichkeiten immer turbulenter durcheinander zu wirbeln. Erst als der Graf auf Knien seine Gemahlin um Vergebung bittet, ist die Hochzeit des Figaro möglich. Maximilian von Mayenburg hat durch seine Operninszenierungen u. a. in Bielefeld, Weimar, Heidelberg und durch einen abgründigen und gleichermaßen reizvoll lebensnahen „Rosenkavalier“ in Altenburg nachhaltig auf sich aufmerksam gemacht. „Die Hochzeit des Figaro“ ist seine erste Arbeit an der Oper Graz.

 

Nachklang (für Studierende) Mi 29. Nov 2017

Nachgespräch So 3. Dez 2017

Besetzung

Musikalische Leitung
(24. 11., 26. 11., 29. 11., 3. 12., 6. 12., 15. 12.)
/
(6. 1., 18. 1., 7. 3., 18. 3.)
Bühnenbild
Dramaturgie

 

Graf Almaviva
(24. 11., 6. 1., 18. 1., 7. 3., 18. 3.)
/
(26. 11., 29. 11., 3. 12., 6. 12., 15. 12., 7. 3., 18. 3.)
Gräfin Almaviva
(24. 11., 26. 11., 29. 11., 3. 12., 6. 12., 15. 12.)
/
(6. 1., 18. 1., 7. 3., 18. 3.)
Susanna
(24. 11., 26. 11., 29. 11., 3. 12., 6. 12., 6. 1., 18. 1.)
/
(15. 12., 7. 3., 18. 3.)
Cherubino
Marcellina
Don Curzio
Pressestimmen

„Dem deutschen Regisseur Maximilian von Mayenburg gelingt […] ein praller, schlüssiger Abend. […] der junge Münchner Regisseur überzeugt mit stringenter Personenführung samt einer entzückenden „Marionettenszene“ […]. […] der slowakische Bassbariton Peter Kellner […] gibt sängerisch wie schauspielerisch souverän den Figaro. Als Susanna […] lässt die Ukrainerin Tetiana Miyus ihren Sopran immer strahlender aufblühen. Die Russin Oksana Sekerina stellt mit ihrem wohlgerundeten Sopran die gedemütigte Gräfin Almaviva innig dar, als ihr Mann demonstriert […] Markus Butter mit seinem feinen Bariton überzeugend, wie schnell man vom triebgesteuerten Herren zum getriebenen Narren (gemacht) wird.“ 

 Kleine Zeitung

„[…] Das Sängerensemble schauspielert außerordentlich munter und sympathisch dahin. Tetiana Miyus‘ […] lyrischer Sopran blüht immer mehr auf. […] Oksana Sekerina, die die Gräfin mit schönem Legato und wohlklingendem Sopran singt. Anna Brull spielt einen hinreißenden Cherubino und singt ihn sehr ordentlich. Die Parade der Gecken in ihren abenteuerlichen Kostümen (von Gabriele Jaenecke) ist wunderbar widerwärtig: Wilfried Zelinkas gestörter Bartolo (ein Doktor wie eine Vorwegnahme des grausigen Arzetes aus Bergs „Wozzek“), Manuel von Sendens süffisanter Basilio und Albert Memetis Witzfigur des Don Curzio. Yuan Zhangs Marcellina ist tadellos, Lalit Worathepnitinan singt die Barbarina-Arie berührend, David McShane ist ein unterhaltsamer Antonio.“ 

Kronen Zeitung

„[…] Ideal besetzt war das Hauptpaar des Abends mit Tetiana Miyus als Susanna und Peter Kellner als Figaro. […] Der titelgebende Figaro liegt Kellner perfekt in der Kehle, in allen Lagen ließ er seinen warm timbrierten Bass wendig und jugendlich frisch durch sämtliche Verstrickungen strömen. […]  Schon im ersten Akt blühte Miyus‘ kristallklarer Sopran herrlich auf, wobei sie sich im Laufe des Abends sogar noch steigern konnte und schließlich ihre Rosenarie so berückend interpretierte, dass das gesamte Publikum den Atem anzuhalten schien. […] In einen Moment ehrlichster Aufrichtigkeit inmitten des Intrigenspiels verwandelte Oksana Sekerina (Gräfin Almaviva) das „Dove sono“, das dank ihrer innigen Gestaltung zum emotionalen Höhepunkt des Abends wurde.“ 

Bachtrack.com

 „[…] Insgesamt boten Orchester und Dirigent dem Vokalensemble eine farben- und facettenreiche, schwungvoll vorwärtsdrängende Basis, auf der in allen Rollen betörend schön und auf begeisternd hohem Niveau gesungen werden konnte. […] Die Sopranistin Tetiana Miyus gestaltete ihre Rolle als Drahtzieherin und Retterin der Verliebten und Verzweifelten darstellerisch so charmant und temperamentvoll und sängerisch so betörend – mit weit gespannten Linien und lichtem farbenreichem Klang – dass man sich wieder einmal fragte, warum diese Oper nicht „Susanna“ heißt. Als Figaro steht ihr in Peter Kellner ein sängerisch und darstellerisch ebenso temperamentvoller Streiter im Liebeskrieg zur Seite oder gegenüber. Oksana Sekerina als Gräfin, in ihren großen Arien von enthobenem Weltschmerz stilvoll gezeichnet, ergab sich in den Ensembles ganz diesseitig der Lust an der Intrige. Das Brief-Duett Susanna-Gräfin -ein bewegender strahlender Höhepunkt.“  

Drehpunktkultur.at

„[…] Ja, das Meisterwerk „Le nozze di Figaro“ von Wolfgang Amadeus Mozarts am Grazer Opernhaus in der Regie von Maximilian von Mayenburg strotzt von Anbeginn nur so vor Spritzigkeit, Tempo, präziser Personenführung […]. […] Sehr bühnenpräsent ist der drahtige Figaro des Peter Kellner mit seinem kernigen Bariton. Oksana Sekerina ist eine innige Gräfin, Tatiana Miyus eine saubere, quirlige Susanna. Mit einem feinem Mezzo singt Anna Brull den Cherubino. Sehr gut Lalit Worathepenitinan als Barbarina und Yuan Zhang als Marcellina. […] Ebenfalls sehr vital ist auch die musikalische Realisierung von Marco Comin, der das Orchester […] verlässlich und transparent spielen lässt.“

Kurier

Wissenswertes rund um die Produktion

Vorstellungen

Fr 24. Nov 2017
DETAILS
Vorstellung
19:00 bis ca. 22:15, Opernhaus Hauptbühne

Kostenlose Stückeinführung jeweils 30 Minuten vor Beginn im Galeriefoyer.

€ 3,50 bis € 58
BESETZUNG
So 26. Nov 2017
DETAILS
Vorstellung
15:00 bis ca. 18:15, Opernhaus Hauptbühne

Kostenlose Stückeinführung jeweils 30 Minuten vor Beginn im Galeriefoyer.

€ 3,50 bis € 58
BESETZUNG
Mi 29. Nov 2017
DETAILS
Vorstellung
19:00 bis ca. 22:15, Opernhaus Hauptbühne

Kostenlose Stückeinführung jeweils 30 Minuten vor Beginn im Galeriefoyer.

€ 3,50 bis € 58
BESETZUNG
So 3. Dez 2017
DETAILS
Vorstellung
15:00 bis ca. 18:15, Opernhaus Hauptbühne

Kostenlose Stückeinführung jeweils 30 Minuten vor Beginn im Galeriefoyer.

€ 3,50 bis € 58
BESETZUNG
Mi 6. Dez 2017
DETAILS
Vorstellung
19:00 bis ca. 22:15, Opernhaus Hauptbühne

Kostenlose Stückeinführung jeweils 30 Minuten vor Beginn im Galeriefoyer.

€ 3,50 bis € 58
BESETZUNG
Fr 15. Dez 2017
DETAILS
Vorstellung
19:00 bis ca. 22:15, Opernhaus Hauptbühne

Kostenlose Stückeinführung jeweils 30 Minuten vor Beginn im Galeriefoyer.

€ 3,50 bis € 58
BESETZUNG
Sa 6. Jän 2018
DETAILS
Vorstellung
18:00 bis ca. 21:15, Opernhaus Hauptbühne

Kostenlose Stückeinführung jeweils 30 Minuten vor Beginn im Galeriefoyer.

€ 3,50 bis € 58
BESETZUNG
Do 18. Jän 2018
DETAILS
Vorstellung
19:00 bis ca. 22:15, Opernhaus Hauptbühne

Kostenlose Stückeinführung jeweils 30 Minuten vor Beginn im Galeriefoyer.

€ 3,50 bis € 58
BESETZUNG
Mi 7. Mär 2018
DETAILS
Vorstellung
19:00 bis ca. 22:15, Opernhaus Hauptbühne

Kostenlose Stückeinführung jeweils 30 Minuten vor Beginn im Galeriefoyer.

€ 3,50 bis € 58
BESETZUNG
So 18. Mär 2018
DETAILS
Zum letzten Mal
18:00 bis ca. 21:15, Opernhaus Hauptbühne

Kostenlose Stückeinführung jeweils 30 Minuten vor Beginn im Galeriefoyer.

€ 3,50 bis € 58
BESETZUNG