Oper

La serva padrona
OpernKurzgenuss

Giovanni Battista Pergolesi

Intermezzo in zwei Teilen ~ Libretto von Gennaro Antonio Federico

 

Ein OpernKurzgenuss in Kooperation mit der Kunstuniversität Graz, gespielt in der Neuen Galerie Graz im Joanneumsviertel


Content

Der Titel des irrwitzigen Intermezzos, das seit knapp 300 Jahren das Publikum amüsiert, ist auch schon die Inhaltsangabe: „Die Magd als Herrin“. In einer knappen Stunde gelingt es der mit allen Wassern gewaschenen Magd Serpina, die längst schon ihrem ältlichen Dienstherrn Uberto auf der Nase herumtanzt, diesen auch noch zu überlisten und schneller als gedacht vor den Traualtar zu bringen. Hilfreicher Handlanger Serpinas in dem Täuschungsmanöver ist der stumme Diener Vespone.

 

Besetzung

Musikalische Leitung
Inszenierung
Ausstattung
Dramaturgie

 

Pressestimmen

„Zu beneiden ist der gute Uberto (Dariusz Perczak mit kraftvollem Bariton) in Pergolesis Buffo-Intermezzo wahrlich nicht. Eben hat ihn seine Magd Serpina (agiler Sopran: Paulina Tuzinska) noch beim morgendlichen Bad zur Weißglut getrieben, schon lockt sie ihn wieder mit ihren Reizen. Denn was sie will, ist wiederum klar: den alten, reichen Herren zur Heirat mit ihr überreden. Zur Hilfe steht ihr dabei der stumme Diener Vespone (pantomimisch talentiert: Levin Karl Hofmann), der schon mal als brutaler Liebhaber in spe in Ledermantel und Lackmütze verkleidet auftritt (Ausstattung: Faniz Sadeghi). Annette Wolf inszeniert das rasante Geschehen weitgehend im Sinne des Originals, setzt auf viel Körpereinsatz. (…)  … hebt sich Pergolesis Kunst in den ausdrucksstarken Händen von Susanne Scholz und ihrem Ensemble gegen die Dialoge ab, kann man in den Duetten schon eine Vorahnung des glücklichen Endes hören.“ (Kronen Zeitung)

 

 Annette Wolf [peppt] die Handlung mit einigen originellen Einfällen auf und (…) Dariusz Perczak als Uberto, Paulina Tuzinska als dem Dienstbotendasein entkommende Serpina und der stumme Diener Vespone (Levin Karl Hofmann) [fühlen sich] auch in beengten Bühnenverhältnissen wohl. Susanne Scholz und das aus der Kunstuni hervorgegangene Orchester gamma.ut und Studierende haben die heikle Akustik gut im Griff. (Kleine Zeitung)  

 

Es war eine vergnügliche Stunde mit barocker Unterhaltungsmusik. Die Besetzung war gut gewählt und das Orchester spielte ebenso frisch und beherzt wie szenisch agiert wurde. Der Oper Graz und der Kunstuniversität Graz ist zu einer weiteren gelungenen Zusammenarbeit zu gratulieren! Es gab großen und verdienten Beifall für alle Ausführenden und das Leading-Team! (Opernfreund) 

Wissenswertes rund um die Produktion

Vorstellungen

So 8. Dez 2019
DETAILS
Zum letzten Mal
20:00 bis ca. 20:50, Neue Galerie Graz
BESETZUNG