Oper

La Bohème

Giacomo Puccini

Szenen aus Henri Murgers „La vie de Bohème“ ~ Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln


Content

In lockerer Szenenfolge beschreibt Henri Murger in „La vie de Bohème“ das teils unbeschwerte, teils tragische Leben im pittoresken Studentenviertel von Paris. Puccini begeistert sich für diese Milieuschilderung, denn „da ist Menschlichkeit, da ist Empfindung, da ist Herz. Und da ist vor allem Poesie.“ In einem eiskalten Dachboden bilden der Dichter Rodolfo, der Maler Marcello, der Musiker Schaunard und der Philosoph Colline eine Wohngemeinschaft. Sie trotzen nicht nur den Lästigkeiten des bürgerlichen Alltags und bleiben monatelang die Miete schuldig, sie eint auch der Wunsch, ihr kreatives Potenzial auszuleben. Im Zentrum der Handlung steht die Liebe Rodolfos zur Stickerin Mimì. Doch Mimì leidet an Schwindsucht, und Rodolfo fühlt sich dieser Herausforderung nicht gewachsen. Eifersüchteleien und die finanzielle Not treiben die Liebenden auseinander, bis Mimì in ihrer Todesstunde zu Rodolfo zurückkehrt, um an seiner Seite zu sterben.
Dietmar Pflegerl, der einstige Intendant des Stadttheaters Klagenfurt, zählte jahrzehntelang zu den renommiertesten Regisseuren Österreichs, da im Zentrum seiner Schauspiel- und Opernarbeiten stets die genaue Beobachtung zwischenmenschlicher Aspekte der Figuren stand.

Besetzung

Musikalische Leitung
Inszenierung
Szenische Einstudierung
Dramaturgie
Chor und Extrachor
Singschul'

 

Schaunard
Sergeant der Zollwache
Pressestimmen

„[…] Neven Crnić, seit dieser Saison im Opernstudio engagiert, ist ein ungemein spielfreudiger Schaunard mit kraftvollem Bassbariton, dem es bei seiner Papageien-Anekdote im ersten Akt zwar librettogemäß nicht gelingt, seine WG-Kollegen zu beeindrucken, das Publikum lauschte ihm dafür umso lieber. Peter Kellner bewies zwei Tage nach seinem Debüt als Mozarts Figaro, dass ihm auch ernstere Töne liegen, denn selten hat ein Colline die Mantel-Arie so gefühlvoll und gleichzeitig profund interpretiert. Dariusz Perczak hat mit dem Marcello eine Paraderolle für sich gefunden. […] Der vierte im Bunde war der Rodolfo von Pavel Petrov, der, obwohl er kein Italiener ist, mit herrlicher Italianità bestach. […] Sonst eher operetten-erprobt bewies Sieglinde Feldhofer, dass es durchaus an der Zeit wäre, sie und ihren wendigen Sopran öfter in Opern zu besetzen. Ihre höhensichere Musetta wirbelte temperamentvoll und zuweilen aufmüpfig durch den zweiten Akt und erweckte mit ihrem innigen Gebet im letzten Akt doch noch die Hoffnung, dass Mimì dieses Mal überleben könnte.“ 

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Wissenswertes rund um die Produktion

Vorstellungen

Sa 23. Dez 2017
DETAILS
Vorstellung
19:30 bis ca. 21:45, Opernhaus Hauptbühne

Kostenlose Stückeinführung jeweils 30 Minuten vor Beginn im Galeriefoyer.

€ 3,50 bis € 58€ 3,- bis € 51,-
BESETZUNG
Di 26. Dez 2017
DETAILS
Zum letzten Mal
18:00 bis ca. 20:15, Opernhaus Hauptbühne

Kostenlose Stückeinführung jeweils 30 Minuten vor Beginn im Galeriefoyer.

€ 3,50 bis € 58€ 3,- bis € 51,-
BESETZUNG