Oper

OpernKurzgenuss
Susannens Geheimnis

Ermanno Wolf-Ferrari

Die Oper Graz ruft in Kooperation mit der Kunstuniversität Graz das neue Format „OpernKurzgenuss“ ins Leben, die den besonderen Charme klein besetzter Werke erlebbar machen.


Content

Schon kurz nach der Heirat scheint Susanna ihren Grafen Gil zu betrügen, denn die Studiobühne der Oper Graz, die beide bewohnen, riecht abends nach Zigaretten. Da der Graf den vermeintlichen Nebenbuhler nicht entdecken kann, gesteht ihm Susanna ihr Geheimnis: Sie hat aus lauter Langeweile mit dem Rauchen begonnen. Der Graf entschuldigt sich für seine grundlose Eifersucht und greift gemeinsam mit Susanna zur Zigarette.

Pressestimmen

 

 „Die aus Graz stammende Jung-Regisseurin Juana Inés Cano Restrepo hat gemeinsam mit der Ausstatterin Christina Steinböck eine geschickte Konzeption mit vielen liebevollen Details geschaffen.“ (Der Opernfreund)

 

„Mit Susannens Geheimnis von Ermanno Wolf-Ferrari präsentiert die Grazer Oper einen grandiosen Erstling ihres neuen, zusammen mit der Kunstuniversität entwickelten Kurzgenuss-Formates.“ (Kronen Zeitung)

 

„Durch präzise Personenregie und viel Situationskomik […] wurden die Figuren zu Menschen aus Fleisch und Blut, mit deren Geschichte das gesamte Publikum sichtlich mitfieberte.“ (Bachtrack)

 

„Als verstohlene Raucherin, deren Geheimnis nur der stumme Ober Alexander Gössl kennt, entzückt die ukrainische Sopranistin Tatjana Miyus. Noch in hohen Lagen fließt ihr flötenweicher Gesang in die Instrumentalklänge.“ (Kleine Zeitung)

 

 

„Die Seitenhiebe auf den um sich greifenden Gesundheitskult, die Regisseurin Juana Inés Cano Restrepo in ihre detailverliebte und musikalisch-dynamische Inszenierung verpackt, zeigen, wie man fast vergessene Opern-Sujets in gediegenem Ambiente neu zu beleben vermag.“ (Kronen Zeitung)

 

„In ihren Rollen voll aufgehen konnten Tatjana Miyus und Ivan Oreščanin, die als Susanna und Gil die richtige zwischenmenschliche Chemie hatten, sich einen flotten Schlagabtausch nach den nächsten lieferten und auch stimmlich gut harmonierten.“ (Bachtrack)

 

„Der in Belgrad geborene Ivan Oreščanin  singt von beiden ein Lied, wenn er als lasterloser Gil alle Leidenschaft  in die Stimmkraft legt und mit detektivischem Bariton seiner frisch Angetrauten hinterherschnüffelt.“ (Kleine Zeitung)

 

„Dirigent des Abends ist der 25-jährige Marcus Merkel, Solokorrepetitor mit Dirigierverpflichtung an der Oper Graz. Er hält das musikalische Geschehen – auswendig dirigierend! – souverän zusammen und bietet mit den animiert spielenden Instrumentalisten des KUG-Kammerorchesters dem Bühnengeschehen eine schwungvolle […] musikalische Grundlage.“ (Der Opernfreund)

 

„Unter der Leitung von Marcus Merkel entfachte das Kammerorchester  der Kunstuniversität Graz ein Feuerwerk an Lebensfreude und musikalischem Witz, der die sich auf der Bühne abspielenden Komik stets punktgenau illustrierte und die Sänger darüber hinaus auf einen transparenten Klangteppich bettete.“ (Bachtrack)

 

 

„Mit grünen Smoothies und weißem Nebel mixt Juana Inés Cano Restrepo in knappen fünfzigminütigen Zügen zwei Gegenwelten zu einer komisch-herzlichen Kurzoper, die hellauf begeistert.“ (Kleine Zeitung)

 

„In dem sparsamen Bühnenbild Christina Steinböcks, das den Zuschauer durch die ständige Überschreitung der Bühnengrenze seitens der Darsteller zum Mitwisser einer Beziehungsgeschichte über Unsicherheit, Lust und weibliche Freiheit werden lässt, konnte vor allem die so farbenreiche wie stimmklare Tatjana Miyus brillieren.“ (Kronen Zeitung)

 

 „Ivan Oreščanin spielt den exaltiert-übertrieben eifersüchtigen Ehemann mit Charme und großer Wortdeutlichkeit.“ (Der Opernfreund)

Vorstellungen

Derzeit keine