Oper

Die menschliche Stimme

OpernKurzgenuss

Francis Poulenc

Kurze Opern, genussreich an eindrucksvollen Grazer Orten von den Sängern und Musikern der Oper Graz und der Kunstuniversität Graz dargeboten – das ist das Konzept der Reihe „OpernKurzgenuss“. Das stilistische Spektrum reicht 2017/18 vom Barock bis zum 20. Jahrhundert, und lässt den Landhaushof, den Dom im Berg und die Needle im Kunsthaus zur Opernbühne werden.


Content

Eine Frau ist von ihrem Partner verlassen worden und versucht in der Needle des Grazer Kunsthauses verzweifelt, ihn am Telefon zur Rückkehr zu bewegen. Doch die Gespräche werden immer wieder unterbrochen, nichts bringt ihn ihr zurück: weder ihre gespielte Selbstsicherheit, noch die Erinnerung an das vergangene Glück, noch ihre Drohung, sich das Leben zu nehmen, denn er will am nächsten Tag mit seiner neuen Geliebten verreisen. Nun sieht sie nur mehr einen einzigen Ausweg …

 

Informationen zu Anfahrt & Zugang: 

Das Kunsthaus Graz ist für die Besucher von Poulencs „Die menschliche Stimme“ an den Vorstellungstagen ab jeweils 19 Uhr geöffnet. Der Eingang befindet sich am Lendkai 1 (8020 Graz). Anfahrt mit den Straßenbahnlinien 1, 3, 6 und 7 bis Haltestalle Südtirolerplatz/Kunsthaus, Parkmöglichkeiten in der Tiefgarage Kunsthaus, der Tiefagarage Mariahilferplatz, der Tiefgarage Kastner& Öhler und der Citygarage Weitzer. Der Zugang zur Needle ist barrierefrei möglich, Rollstuhlfahrer werden gebeten, ihren Besuch nach Möglichkeit vorab im Ticketzentrum der Theaterservice Graz GmbH anzumelden. Die Abendkasse befindet sich im Foyer des Kunsthauses (EG) und öffnet jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

Auf dem Weg durch das Kunsthaus in die Needle erwartet Sie ein Parcours aus kleinen Installationen, die Sie auf den kommenden OpernKurzgenuss einstimmen und den Opernstoff mit den aktuellen Ausstellungen im Kunsthaus verweben möchten (Information & Empfang im Foyer EG).

Pressestimmen

Margareta Klobučar begeisterte durch szenische wie vokale Souveränität

„[…] Die Sopranistin Margareta Klobučar begeisterte in einer minimalistischen One-Woman-Show (Ausstattung: Isabel Toccafondi) durch szenische wie vokale Souveränität. Den Balanceakt zwischen Song, Arie, Rezitativ, Deklamation und Parlando meisterte sie bravourös und demonstrierte ihre große stimmliche Flexibilität. Besonders in den gänzlich unbegleiteten Passagen nutzte sie die von Poulenc zugestandene Freiheit gekonnt aus und schuf durch bedacht gesetzte Pausen Atmosphären von betretenem Schweigen. Die Einwände des Geliebten ließen sich nur durch musikalische Motive erahnen, so förderte Stacey Bartsch am Klavier die vielen Tempi- wie Charakterwechsel einfühlsam wie präzise zutage und bildete eine vollkommene Symbiose mit der Vokalstimme.“
(Kleine Zeitung)

 

Dem langjährigen Ensemblemitglied gelingt dieses Bravourstück mit flexibler Stimme

„[…] Diese Kammerfassung des Werks kommt mit ganz wenigen Requisiten aus. Ein Zylinder als Symbol für den eigentlich Abwesenden. Ein vom Künstler Peter Kogler gestalteter Tisch, ein altmodisches, schwarzes Telefon, viel mehr steht Margareta Klobučar nicht zur Verfügung, um mit der wunderbaren Pianistin Stacey Bartsch diese scheinbar letzte Stunde eines Frauenlebens zu illustrieren. Dem langjährigen Ensemblemitglied gelingt dieses Bravourstück mit flexibler Stimme, rhetorischer Finesse und mit völlig unpathetischem Ausdruck.“
(Kronen Zeitung)

 

Stacey Bartsch als aufmerksame 

„[…] Es gelingt ihr, die verlassene Frau ohne jedes oberflächliche Sentiment überzeugend zu gestalten. Wunderbar blitzen da in ganz kurzen Phrasen Hoffnung, Verliebtheit, dann aber auch wieder Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung auf.  Die Balance zwischen Chansonhaftem und Kantilene, aber auch dramatischem Ausbruch ist ausgezeichnet gelungen. […] Stacey Bartsch verstand es ausgezeichnet, sehr viele (meist weiblich-weiche) Farbschattierungen dem Klavier zu entlocken und war darüber hinaus eine stets aufmerksame Begleiterin und Unterstützerin der Sängerin.“

(Opernfreund)

Wissenswertes rund um die Produktion

Vorstellungen

Derzeit keine