Oper

Apollo e Dafne
 OpernKurzgenuss

Georg Friedrich Händel

Kurze Opern, genussreich an eindrucksvollen Grazer Orten von den Sängern und Musikern der Oper Graz und der Kunstuniversität Graz dargeboten – das ist das Konzept der Reihe „OpernKurzgenuss“. Das stilistische Spektrum reicht 2017/18 vom Barock bis zum 20. Jahrhundert, und lässt den Landhaushof, den Dom im Berg und die Needle im Kunsthaus zur Opernbühne werden.


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Apollo glaubt, selbst gegen Cupidos Pfeil gewappnet zu sein – da erblickt er die schöne Daphne und ist schon in Liebe zu ihr entflammt. Die Nymphe weist ihn jedoch zurück und steigert dadurch sein Verlangen. Seine Verführungskünste können sie nicht beeindrucken und sie will lieber sterben, als von ihm entehrt zu werden. Um sich Apollos Drängen zu entziehen, verwandelt sie sich im Landhaushof zu einem Lorbeerbaum, den Apollo mit seinen Tränen netzt.

 

Der Landhaushof bietet ein mehr als würdiges Ambiente für die Aufführung einer Barockoper. Das Landhaus ist der erste Renaissancebau der Stadt Graz und heute noch einer der bedeutendsten Renaissancebauten Europas.
In der Produktion der Oper Graz wird der gesamte Landhaushof bespielt und es werden dadurch verschiedene Blickrichtungen notwendig sein. Im Sinne einer historischen Aufführungspraxis werden die Zuschauer dem Geschehen im Stehen folgen und sich während der Aufführung verköstigen können. Es darf sich frei bewegt werden, denn auch das Orchester und die Darsteller werden die Spielorte wechseln. Wohin Daphne dem liebeswütigen Apollo entflieht, sei noch nicht verraten.

 

Die Abendkasse befindet sich in der Herrengasse 16.

 

Das Konzept der Veranstaltung sieht ausschließlich Stehplätze vor. Gehbehinderte Gäste werden gebeten, nach Möglichkeit vorab an derTageskasse ihren Bedarf für einen außertourlichen Sitzplatz bekannt zu geben.

 

Bei Regen kann die Vorstellung leider nicht stattfinden. Ihre Karte kann in diesem Fall entweder im Ticketzentrum (Kaiser-Josef-Platz 10, geöffnet Mo bis Fr 9-18 Uhr, Sa 9-13 Uhr) oder direkt an der Abendkasse für eine Ersatzvorstellung umgetauscht werden. Im Fall einer Vorstellungsabsage wird dies 2 Stunden vor dem geplanten Vorstellungsbeginn auf www.oper-graz.com bekannt gegeben, Auskunft gibt gern auch der Portier des Opernhauses (Tel 0316 8008-55).

 

 

Pressestimmen

Weicher Sopran und voller Bassbariton

„[…] Mit deutscher Übersetzung heftet Erzähler Johann Wolfgang Lampl wunderbar einen Faden zwischen die Arien in Händels Kantate „Apollo e Dafne“ und lotst das stehende Publikum durch die „Verwandlung“ beim OpernKurzgenuss im Grazer Landhaushof. […] Mit weichem Sopran und vollem Bassbariton lassen Kristina Antolković und Krešimir Dujmić bei der Grazer Opern-Kunstuni-Koproduktion aufhorchen.“

(Kleine Zeitung)

 

Prächtige Kostüme und bezaubernde Barockbühne

„[…] Mit ihrer bezaubernden Barockbühne sowie den prächtigen Kostümen schuf Magdalena Wiesauer einen stimmungsvollen Rahmen, den Krešimir Dujmić als göttlicher Apollo mit seinem virilen und doch lyrischen Bassbariton und Kristina Antalković mit ihrem warmen Sopran wunderbar ausfüllen konnten.“

(Kronen Zeitung)

 

Stimmliche Aufgaben mit Anstand bewältigt!

„[…] Der Schauspieler Johann Wolfgang Lampl rezitierte plastisch die Ovidschen Hexameter und war ein schmierig-dominanter Spielleiter. Die beiden Gesangsstudierenden Kristinka Antolković als Dafne und Krešimir Dujmić als Apollo agierten stilgerecht und bewältigten die stimmlichen Aufgaben mit Anstand. […] Sehr schön und bildhaft gelöst war Dafnes Verwandlung in einen Lorbeerbaum: Dafne stieg auf den Brunnen in die aus Delphinleibern zusammengesetzte Laube, die mit einer geharnischten Kriegerfigur bekrönt ist. Durch geschickte Projektion entfaltete sich auf der dahinterliegenden Fassade der Lorbeerbaum – Daphne, die Tochter des Flussgottes, war zum Wasser zurückgekehrt, aus dem der Baum erwuchs.“

(deropernfreund.de)

Vorstellungen

Derzeit keine