Ballett

Ein Sommernachtstraum

Ein Ballett von Jörg Weinöhl nach William Shakespeares gleichnamiger Komödie
Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy u. a.


Content

In Shakespeares Klassiker der Weltliteratur fliehen vier junge Menschen vor dem strengen Reglement des Athener Hofes und finden sich wieder in den mystisch aufgeladenen Untiefen eines Waldes. Sie wollen ihre verbotene Liebe ausleben oder nicht erhörte Liebe herbeizwingen und sind in ihrer Jugendlichkeit völlig überzeugt von ihren Ideen. Ein Tross Schauspieler probt im selben Wald ein Stück und verheddert sich dabei zwischen Sein und Schein. Und die Bewohner des Waldes, die Elfen, Kobolde und Feen, freuen sich, ihren Zauber über diese Truppe zu verbreiten und damit höchst brisante Verwirrung zu stiften. Zu den Klängen Felix Mendelssohn Bartholdys entspinnt sich ein feiner Spuk, der alle Sicherheiten des Denkens auflöst und die jungen Menschen in ungewohnte Freiheit, lockendes Chaos (Anarchie?) und mitreißenden Kontrollverlust zu führen vermag: In dieser einen Nacht des Rausches verwischen die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Phantasie, und Ungeahntes scheint möglich zu sein, denn nichts ist hier, wie es scheint …
Das Ballett der Oper Graz entführt das Publikum in den undurchdringlichen Wald der tausendfachen Möglichkeiten einer lauen Sommernacht … wir wissen noch nicht, was genau passieren wird … woher auch? Doch auf jeden Fall: sehr viel Tanz!

 

 

Nachgespräch So 17. Jun 2018

Nachklang (für Studierende) Mi 20. Jun 2018

Besetzung

Musikalische Leitung
(26. 5., 30. 5., 17. 6., 20. 6., 24. 6.)
Choreographie
Bühne und Kostüme
Dramaturgie

 

Lysander
Erste Elfe
(26. 5., 30. 5., 17. 6., 20. 6., 24. 6.)
Zweite Elfe
'Götter Griechenland'-Lied szenisch
Pressestimmen

Romantische Klänge, geschmackvolle Kostüme, Schönheit und Anmut

„[…] Die jungen Paare wurden von Daniel Myers, Enrique Saez Martinez, Astrid Julen und Clara Pascual Marti mit Individualität und Frische verkörpert, während Chris Wang als Puck ein schillerndes Zwischenwesen mit großer Präzision tanzte. Robin Engelen leitete das Grazer Philharmonische Orchester umsichtig durch die romantischen Klänge, Sieglinde Feldhofer und Andrea Purtic sangen die Elfen, tatkräftig vom Chor unter Bernhard Schneider unterstützt. Für die Bühne und die geschmackvollen Kostüme zeichnete Saskia Rettig verantwortlich. Jörg Weinöhl ist es gelungen, auf die Geschichte neue Schlaglichter zu werfen, die auch die Melancholie über die verlorene Unschuld im Umgang miteinander deutlich machen.“

(APA)

 

Funkeln aus dem Orchestergraben, schön anzusehender Abend!

„[…] Musikalischer Leitfaden ist Mendelssohns Schauspielmusik zum „Sommernachtstraum“ – dank Robin Engelen und den Grazer Philharmonikern leuchtet und funkelt es aus dem Orchestergraben, nicht nur bei der quer durch den Abend eingesetzten Ouvertüre. […] Grandios: Pianist Philipp Scheucher mit melancholischem Mozartton. Weinöhl entdeckt musikalische Querverbindungen und setzt dazwischen Lieder, nicht nur von Udo Jürgens und dem belgischen House-Musiker Stromae, sondern auch von Schubert und Brahms. Die durchwegs guten Tänzer bekamen von Kostümbildnerin Saskia Rettig bauschige Röcke, Pluderhosen, Halskrausen und stilisiertes Alltagsgewand auf die trainierten Leiber geschneidert. [Chris Wang] ist der rätselhafte Puck, Daniel Myers, Enrique Säez Martinez, Astrid Julen und Clara Pascual Marti geben die in vielfacher Hinsicht verwirrten Paare. Es wird so zum rundum stimmigen, schön anzusehenden Abend mit bittersüßem Nachgeschmack.“

(Kleine Zeitung)

 

Gelungener traumhafter Abend

„[…] Präzise und graziös in Bewegung gesetzt greifen Hermia (Astrid Julen), Helena (Clara Pascual Marti), Lysander (Daniel Myers), Demetrius (Enrique Saez Martinez) und Zettel (Joao Pedro de Paula) immer wieder ins Leere, kollidieren miteinander, tänzeln an der großen Liebe vorbei. […] Und auch Simon van Heddegem (Theseus/Oberon), der nicht nur tänzerisch glänzt, sondern beweist, wie man mit beiläufigen Blicken und kleinen Gesten große Gefühle ausdrücken kann […].  Jörg Weinöhl und seinem Team ist ein traumhafter Abschied gelungen, von dem sich so mancher Grazer Ballettliebhaber wohl wünschen dürfte, er wäre nicht echt.“

(Kronen Zeitung)

 

Zauberhaft, kraftstrotzend, ein großes Vergnügen 

Simon Van Heddegem und Bárbara Flora beherrschen das Intermezzo mit weit ausgreifenden, den Raum beherrschenden Schritten und Sprüngen, die durch die langen grünen Tüllröcke etwas Zauberhaftes haben. […] Die Handwerker legen einen kraftstrotzenden Rüpeltanz hin: Kama Imagawa, Martina Consoli, Charla Tuncdoruc sowie Fabio Toraldo, Enzo Convert und ganz besonders dem hinreißend frechen Nimrod Poles zuzuschauen, ist ein großes Vergnügen.“

(tanznetz.de) 

 

Vielschichtig geträumt

„[…] Jörg Weinöhl hat mit seiner letzten Arbeit als Ballettdirektor der Grazer Oper nicht nur Shakespeares Worte und Stückinhalt stimmungsvoll in die Sprache des Tanzes übersetzt und verwandelt, sondern davon ausgehend, vielschichtig geträumt: poetisch, humorvoll, voll Sehnsucht nach Begegnung mit dem anderen und sich selbst, im Einklang mit der beseelten Natur, zart und zugleich hart im Kontrast zur heutigen Realität von Liebe und Beziehungen.“

(Kulturwoche.at)

Vorstellungen

Sa 26. Mai 2018
DETAILS
Vorstellung
19:30 bis ca. 21:30, Opernhaus Hauptbühne

Kostenlose Stückeinführung jeweils 30 Minuten vor Beginn im Galeriefoyer.

€ 3,50 bis € 58
BESETZUNG
Mi 30. Mai 2018
DETAILS
Vorstellung
19:30 bis ca. 21:30, Opernhaus Hauptbühne

Kostenlose Stückeinführung jeweils 30 Minuten vor Beginn im Galeriefoyer.

€ 3,50 bis € 58
BESETZUNG
So 17. Jun 2018
DETAILS
Vorstellung
15:00 bis ca. 17:00, Opernhaus Hauptbühne

Kostenlose Stückeinführung jeweils 30 Minuten vor Beginn im Galeriefoyer.

€ 3,50 bis € 58
BESETZUNG
Mi 20. Jun 2018
DETAILS
Vorstellung
19:30 bis ca. 21:30, Opernhaus Hauptbühne

Kostenlose Stückeinführung jeweils 30 Minuten vor Beginn im Galeriefoyer.

€ 3,50 bis € 58
BESETZUNG
So 24. Jun 2018
DETAILS
Zum letzten Mal
15:00 bis ca. 17:00, Opernhaus Hauptbühne

Kostenlose Stückeinführung jeweils 30 Minuten vor Beginn im Galeriefoyer.

€ 3,50 bis € 58
BESETZUNG