Konzerte in der Oper Graz

Der Kontrabass

Patrick Süskind

Ein Einakter interpretiert von Klaus Melem, Kontrabassist aus Leidenschaft


Kontrabass

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„Ich wollte nur einleitend feststellen, dass der Kontrabass das zentrale Orchesterinstrument ist. Im Grunde weiß das auch jeder. Es gibt bloß keiner offen zu, weil der Orchestermusiker naturgemäß leicht eifersüchtig ist.“ Im Orchester tritt er kaum solistisch in Erscheinung, an diesem Abend steht er jedoch im Mittelpunkt: der Kontrabass. Klaus Melem, Kontrabassist der Grazer Philharmoniker, Schauspieler und Kabarettist, präsentiert Patrick Süskinds 1981 entstandenen Monolog um einen alternden Kontrabassisten des Berliner Staatsorchesters, der mit seinem Instrument, der Liebe und der Welt hadert. In seiner One- Man-Show präsentiert der Kontrabassist dabei nicht nur sein Instrument (Musikbeispiele von Mozart, Brahms, Wagner, Dittersdorf und Schubert inklusive), sondern erzählt von den Enttäuschungen seines Lebens und seiner unerwiderten Liebe zur Sopranistin Sarah. Soziale Analyse, Slapstick und Milieukomik verbinden sich in Süskinds erstem Theaterstück zu einer skurrilen Komödie, die zum Nachdenken anregt.

Pressestimmen

„Es ist eindrucksvoll, wie der Berufsmusiker Klaus Melem, der keinerlei Schauspiel- und Sprechausbildung, wohl aber reiche Bühnenerfahrung als Musikkabarettist und Jazzmusiker und damit solistische Podiumserfahrung hat, den kunstvoll aufgebauten Sprechtext mit natürlicher, nie aufgesetzt wirkender bairisch-oberösterreichisch gefärbter Artikulation bewältigt und wie es ihm gelingt, über die gesamte, immerhin fast zwei Stunden währende Stückdauer, die Spannung zu halten. Auch sein Gesten- und Bewegungsrepertoire wirkt nie angelernt, sondern entwickelt sich erfreulich harmonisch  aus dem Sprachduktus.“ (Der Opernfreund)

Vorstellungen

Derzeit keine