Oper

Der Barbier von Sevilla

Gioachino Rossini

Commedia in zwei Akten ~ Libretto von Cesare Sterbini

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln


Content

Seit Graf Almaviva die schöne Rosina erblickt hat, ist er unsterblich in sie verliebt. Da es allerdings ihr Vormund Doktor Bartolo auf ihr Vermögen abgesehen hat und sie selbst ehelichen möchte, hält er sie in seinem Hause strengstens unter Verschluss. So muss sich der Graf der Hilfe von Figaro, des gewitzten Barbiers von Sevilla, bedienen, um sich Zutritt zum Hause des Doktor Bartolo zu verschaffen. Der Graf gibt sich als Soldat ebenso aus wie als Musiklehrer, bis es ihm dank des nie endenden Einfallsreichtums des Barbiers, mithilfe schmachtender Liebesbriefe, eines heftigen Gewitters und vor allem dank Rossinis pointiert perlender Musik gelingt, mit seiner Rosina das Eheglück zu finden. In der Saison 2015/16 amüsierte sich das Publikum über Axel Köhlers turbulent-witzige Inszenierung des „Barbiers von Sevilla“ und zeigte sich begeistert von Okarina Peters und Timo Dentlers Ausstattung, welche die Berufswelt des Titelhelden spielerisch sichtbar werden lässt. Nun ist diese Erfolgsproduktion erneut zu sehen. Neben Dariusz Perczak, der sein Rollendebut in der Titelpartie gibt, ist auch dieses Mal die wandlungsreiche Anna Brull als Rosina zu erleben, die 2017 beim Österreichischen Musiktheaterpreis just für diese Partie als „Beste Nachwuchskünstlerin“ ausgezeichnet wurde.

Besetzung

Musikalische Leitung
Bühne und Kostüme
/
Dramaturgie

 

Conte Almaviva
Fiorello | Ein Offizier
(Nov: 23, Dez: 20)
Pressestimmen

„Die neue Deutung des ‚Barbiers‘ in der Inszenierung von Axel Köhler geriet (…) wohltuend komödiantisch und kurzweilig. (…) Dass Köhler neben allem Amüsement den Charakteren eine zweite, tiefere Deutungsebene gibt, die auch musikalischen Ausdruck findet, ist ein weiterer Pluspunkt der Produktion. Unter der Leitung des ersten Kapellmeisters Robin Engelen musizierte das Grazer Philharmonische Orchester mit Leichtigkeit, Eleganz und Esprit (…). Überzeugend auch die gesanglichen Leistungen – vom Herrenchor der Oper und den Nebenrollen (…) bis zu den Hauptrollen.“ (Kleine Zeitung)

 

„Im Rahmen dieser wuchernden Bilderwelt erzählt Köhler die Komödie relativ konventionell, aber mit präziser Figurenzeichnung: Rosina, von Anna Brull mit schönen Mezzo-Farben und kapriziöser Agilität ausgestattet, ist das launenhafte Mündel, das seinen Erzieher Bartolo an Durchtriebenheit längst überflügelt hat. Dem kahlköpfigen Vormund Bartolo (…) verleiht Wilfried Zelinka enorme Bühnenpräsenz. (…) Isaac Galán hat die vokale Energie und Spielfreude, die es für einen Figaro braucht. Peter Kellner ist ein auch stimmlich exzellenter Basilio, was ebenso für den Almaviva von Tansel Akzeybek gilt.“ (Kronen Zeitung)

 

„Eine ‚Maschine der Verrücktheit‘ sieht Robin Engelen im Barbier von Sevilla am Werk. Der neue Erste Kapellmeister der Oper Graz ließ am Premierenabend diese Maschine mit dem Orchester imposant anrollen: mit beherzten Tempi einschließlich flexiblem Feintuning, einem meist gestochen scharfen Klangbild, minutiös auf Farbwirkungen und Kontraste abgestimmt.“ (Der Standard)

 

„Angesichts der optischen Üppigkeit ist es bewundernswert, dass weder Orchester noch Sänger untergingen, sondern ganz im Gegenteil die Aufmerksamkeit der Zuschauer immer wieder charmant auf sich zogen.“ (Bachtrack)

 

„Wieder begeistern Anna Brull (Rosina) mit sattem Mezzo und sicheren Koloraturen und der ebenso komödiantisch begabte Tansel Akzeybek (Graf Almaviva) (…). In der Titelrolle kommt nun Dariusz Perczak mit Witz, wohlklingendem Bariton, Scooter und Friseurkoffer zur Haar- und Nagelpflege ins Haus. Sieglinde Feldhofer als Berta, Michael Hauenstein als Basilio und David McShane als Bartolo verleihen dem Aberwitz zusätzliche Noten.“ (Kleine Zeitung, 07.10.2018)

 

„Die natürliche Spielfreude aller Ausführenden war ansteckend und das Publikum (…) genoss den Abend merklich animiert.“ (Der Opernfreund, 06.10.2018)

Wissenswertes rund um die Produktion
Zur Inspiration

Vorstellungen

Fr 23. Nov 2018
DETAILS
Vorstellung
19:30 bis ca. 22:30, Opernhaus Hauptbühne

Kostenlose Stückeinführung jeweils 30 Minuten vor Beginn im Galeriefoyer.

€ 4 bis € 60
BESETZUNG
Do 20. Dez 2018
DETAILS
Zum letzten Mal
19:30 bis ca. 22:30, Opernhaus Hauptbühne

Kostenlose Stückeinführung jeweils 30 Minuten vor Beginn im Galeriefoyer.

€ 4 bis € 60
BESETZUNG