Drei Fragen an Maximilian Schmitt 


Content

Wenn Maximilian Schmitt nicht intensiv den Königssohn in der Grazer Neuproduktion der „Königskinder“ probt oder sich an den Schönheiten von Graz erfreut, nutzt er die Gelegenheit, um sich anlässlich seines Debuts in Graz mit Dramaturg Bernd Krispin auszutauschen. 

 

„Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck ist jedem Opernfreund, ob klein, groß, ob alt oder jung geblieben, ein Begriff. Warum aber sollte es kein Opernfreund verabsäumen, eine Vorstellung der „Königskinder“ zu besuchen?

Es wäre sehr schade, wenn man die „Königskinder“ verpasst! Eine wundervolle Musik trifft auf eine wahnsinnig traurige, dennoch sehr spannende und aktuelle Geschichte. Also alles was Oper bieten kann! Unbedingt empfehlenswert!

 

In der Besetzung der „Königskinder“ sind Sie der Einzige, der in diesem Stück schon einmal mitgewirkt hat, und zwar als Schneider 2006 an der Bayerischen Staatsoper München. Hat Sie damals schon der Königssohn als tenorale Herausforderung gereizt?

Ach, träumen darf man ja immer. Ich war sehr beeindruckt von dem damaligen Königssohn, Robert Gambill, aber dass ich jetzt die Möglichkeit habe, diese Partie zu singen, war nicht abzusehen. Umso mehr freut es mich!

 

Die Oper „Königskinder“ ist Ihre allererste Produktion an der Oper Graz. Wenngleich auch die szenischen Proben ungemein intensiv und herausfordernd verlaufen – haben Sie schon Gelegenheit gehabt, etwas von Graz kennen zulernen oder gar schon einen Lieblingsort hier zu finden?

Das stimmt. Die Proben sind wirklich unheimlich intensiv! Und an den freien Tagen fliege ich heim zu meiner Familie. So bleiben leider nur ein paar Stunden am Nachmittag zwischen den Proben übrig. Aber die verbringe ich mit großer Begeisterung in der Stadt. Ich gehe durch die wunderschöne Altstadt zum Schloßberg und zur Mur, durch den Augarten oder Stadtpark und erfreue mich an der Schönheit dieser Stadt. Und ich bin auch sehr von den kulinarischen Eindrücken der Region begeistert!