Drei Fragen an Kana Imagawa


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Sie sind in Tokyo zur Welt gekommen und dann nach Brasilien ausgewandert, wo Sie Ihre professionelle Tanzausbildung bekommen haben. Nach dem Studienabschluss waren Sie in Kanada verpflichtet, und nun sind Sie hier in Graz. Wann haben Sie denn Entschluss gefasst, ein Mitglied im Ballett der Oper Graz sein zu wollen?

 

Das war mir von Anfang an klar, als ich nach Graz für das Vortanzen gekommen bin. Bereits da habe ich mir gedacht: „Wenn die mir hier einen Job anbieten, dann werde ich den ganz sicher annehmen.“

 

Wegen der Arbeit um die ganze Welt zu reisen, das stellt man sich schnell als aufregend vor. Aber gibt es eigentlich einen Ort auf der Welt, den Sie als „Heimat“ bezeichnen würden?

 

Meine Heimat ist Japan. Dort wurde ich geboren, und dort habe ich mit dem Ballett begonnen. Und meine zweite Heimat ist Brasilien, denn dort wurde mir die Möglichkeit eröffnet, professionelle Tänzerin zu werden.

 

Jetzt sind Sie seit einigen Wochen in Graz – gibt es bereits einen Platz, einen Ort, den Sie besonders schätzen?

 

Von der Stadt habe ich noch nicht soviel gesehen. Aber das Opernhaus mag ich wirklich gern, denn ich spüre richtig, wieviel an Geschichte und an Geschichten hier drinnen steckt. Außerdem bin ich gerne im wunderschönen Stadtpark, um mich dort zu entspannen.