Ein Kaffee im Rossian: Bariton Audun Iversen mit Marlene Hahn 


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Ohne welchen Gegenstand verlässt du nie die Wohnung/das Haus?

Ohne meinen Reisepass. Man weiß nie, wann man wieder in den nächsten Flieger steigen muss.

 

Mit welchem verstorbenen Menschen, welcher Figur würdest du gerne auf ein Bier gehen?

Mit Jesus und Mohammed. Um sie zu fragen, ob sie die Botschaften, die heute gepredigt und verteidigt werden, wirklich so meinten … oder eben anders.

 

Welchen Rat würdest du deinem 16-jährigen Ich geben?

Mach dir keine Sorgen. Du wirst eine tolle Frau finden (lacht). Und: vertrau deinem Bauchgefühl. Es wird dich begleiten und gut beraten

 

Kaffee oder Tee?

Kaffee!

 

Welche Musik hörst du privat?

Sinfonisches und Progressive Metal.

 

Eine Stadt, die dich besonders fasziniert?

Rom und San Francisco. Sie könnten nicht verschiedener sein, aber sie begeistern mich beide sehr!

 

Dein letztes Buch?

„Durst“ von Jo Nesbø ein Buch über den Trainer Mauricio Pochettino von Tottenham.

 

Wie entspannst du zwischen den Proben?

Fußball schauen, Computerspiele und Power Napping.

 

Eine Getränkeempfehlung für nach der Probe?

Bier! Am liebsten jenes, das ich selbst gebraut habe.

 

Ein Moment aus der Oper, der dir besonders nahe geht?

Der Prolog von „Pagliacci“: Pathetisch, aber auf gute Art und Weise. Es geht darum, dass es für manche Zuschauer manchmal sehr leicht ist, einen Theaterabend in „gut“ oder „schlecht“ einzuteilen, den „Nero-Finger“ zu zeigen. Es wird schnell vergessen, wie viel Herzblut, Entblößung in einen solchen Abend gesteckt wird. Und ja, es kann auch mal schief gehen, aber dann wissen wir das meistens auch selber …

 

Wenn du nicht Opernsänger geworden wärst, würdest du vermutlich heute …?

… exklusives, norwegisches Bier brauen.

 

Besondere Rolle in deiner Sänger-Laufbahn?

Wozzeck.

 

Eine Rolle, die du unbedingt mal singen möchtest?

Posa und Jago.