Content

29.01.2020

Auf einen Cappuccino mit Andrea Sanguineti

Der musikalische Leiter der Neuproduktion „Don Giovanni“, Premiere am 8. Februar, auf einen kurzen Plausch bei Cappuccino mit unserer Musikdramaturgin Marlene Hahn. 

Der musikalische Leiter der Neuproduktion „Don Giovanni“, Premiere am 8. Februar, auf einen kurzen Plausch bei Cappuccino mit unserer Musikdramaturgin Marlene Hahn. 

 

Mit welcher Figur aus „Don Giovanni“ würdest du einen Kurztrip nach Las Vegas unternehmen?

Leporello

 

… wen dort heiraten, mit Elvis als Priester?

Wäre die Heiratsurkunde dann gültig?

 

… an einer Weinverkostung in der Provence teilnehmen?

Da er gerne Dinge probiert, kostet … mit Don Giovanni.

 

… eine Vernissage in New York besuchen?

Donna Elvira.

 

Was reizt dich an Mozart?

Sein Genie. Seine geniale Art, mit unglaublich wenigen Mitteln musikalisch, dramaturgisch, szenisch alles so klar darzustellen, zu beschreiben und das Ganze mit einem Augenzwinkern, mit einer gewissen Offenheit für Hintergedanken.

 

Mit welchen Farben würdest du die Musik des „Don Giovanni“ beschreiben?

Rot, Schwarz, Weiß und ein bisschen Grün. Grün für das Ländliche, F-Dur, Masetto.

 

Was löst die Musik in dir aus?

Unglaublich viel! (strahlt) Verspielt, leicht, … und dann wieder sehr nachdenklich. Giovanni dürfte nicht sterben.

> WEITERLESEN
SCHLIESSEN
22.01.2020

„Hausbesuch“ beim Kulturjahr 2020

Gemeinsam mit dem Next Liberty und dem Schauspielhaus Graz stattet die Oper Graz dem Lendwirbel im Rahmen des Kulturjahrs 2020 einen „Hausbesuch“ ab.

Gemeinsam mit dem Next Liberty und dem Schauspielhaus Graz stattet die Oper Graz dem Lendwirbel im Rahmen des Kulturjahrs 2020 einen „Hausbesuch“ ab.

Aufwirbeln, das heißt aufbrechen, aufmuntern, ermuntern, bewegen und mit unterschiedlichen theatralen Zugängen Fragen und Austausch anregen: Wo endet MEIN Graz? Wo muss ich in Graz spazieren gehen, um jemanden zu treffen, den ich nicht über zwei Ecken kenne?
Werde ich in Graz alt? Bin ich mit Graz groß geworden? Wer möchte ich morgen sein? Und: Wie wollen wir überhaupt miteinander leben – und mit wem?

Die theaterpädagogischen Abteilungen von Next Liberty, Oper Graz und Schauspielhaus Graz verlassen ihre Sitzplätze und Bühnen, um neue Plätze im Bezirk Lend einzunehmen. An öffentlichen und zugleich für alle zugänglichen Plätzen treten sie in den Diskurs via Performance, Rollenspiel, Videoinstallation, Gamelab, Tanz und Spiel.
Gemeinsam mit dem Lendwirbel werden sie aktiv und wollen in der digitalisierten Welt, in der wir leben, etwas entgegensetzen: die analoge Begegnung über Stadt(teil)-, Gebäude-, Generations-, Kultur- und Genregrenzen hinaus.

Ganz nach dem Motto: „Die Stadt gehört gel(i)ebt und belebt, erforscht und bewegt. Die Stadt lebt und fordert, gelebt zu werden.“

Wir sehen die Stadt als einen gemeinschaftlich nutzbaren Lebensraum. Der Versuch eines Kunstraums in drei Projekten – ohne Vorurteile und Vorwissen, kulturelle oder soziale Voraussetzungen: mit Graz – mit euch.

 

 

Hausbesuch

Ein Kooperationsprojekt des Lendwirbel mit den theaterpädagogischen Abteilungen von Next Liberty, Schauspielhaus Graz und Oper Graz. 

 

> WEITERLESEN
SCHLIESSEN
21.01.2020

Annika Haller im Portrait

Sie baut die Bühnenwelt, in der sich Mozarts Don Giovanni und alle anderen Figuren aus der „Oper aller Opern“ bewegen: Bühnenbildnerin Annika Haller im Gespräch mit Dramaturgin Marlene Hahn.    

Sie baut die Bühnenwelt, in der sich Mozarts Don Giovanni und alle anderen Figuren aus der „Oper aller Opern“ bewegen: Bühnenbildnerin Annika Haller im Gespräch mit Dramaturgin Marlene Hahn.   

 

Mit welchem verstorbenen oder lebenden Künstler, Politiker, Mensch würdest du gerne auf ein Bier oder ein Glas Wein gehen? Warum?

Mit Hannah Arendt, sie gehört für mich zu den wichtigen Menschen, die verstehen wollten und dafür selber gedacht – kritisch und scharf – haben und ich wüsste gerne, was sie heute denken würde. 

 

Welchen Rat würdest du deinem 16-jährigen Ich geben?

Hör nicht mit Basketballspielen auf

 

Kaffee oder Tee?

Beides

 

Selber kochen oder essen gehen?

Selber kochen

 

Welche Musik hörst du privat?

Alles, was gut ist und manchmal gerne gar nichts – im Moment Seeed

 

Lieblingsstück in deinem Zuhause?

Geliebte Menschen

 

Eine Stadt, die dich besonders fasziniert?

Tokio

 

Ein Lieblingsort in Graz?

Im Kunsthaus ganz oben die Sitzecke mit Blick auf Graz

 

Dein letzter Film im Kino?

Shaun das Schaf

 

Kino oder Netflix?

Kino

 

Wie entspannst du zwischen den Proben?

Schwimmen oder Spazieren gehen, kochen, lesen

 

Eine Getränkeempfehlung für nach der Probe?

Alles, was Graz zu bieten hat von Johannisbeersaft gespritzt bis Gelber Muskateller

 

Welchen fiktiven Charakter würdest du gerne mal zum Essen einladen?

Pu der Bär und Christopher

 

Was war der schlechteste Kauf, den du je getätigt hast?

Jeder unnötige Kauf ist immer wieder neu der schlechteste. 

 

Was ist das Nervigste an deinem Beruf?

Verklebte Hände und Telefon beim Modellbauen. 

 

Welcher Maler, egal ob lebendig oder tot, dürfte dein Portrait anfertigen?

Maria Lassnig und die Bildhauerin Camille Claudel

 

Was ist das Schönste an der Probenarbeit für dich?

Spannendes Theater

 

Was wusstest du vorher nicht über deinen Beruf, hättest es aber gerne gewusst?

Dass Theater nicht umgehend und sofort weltverändernd ist

 

Wo auf der Welt würdest du gerne mal wohnen?

Auf Sardinien

 

Was macht dich besonders glücklich?

Im Wasser sein

 

Was ist für dich der schönste Moment in einer Produktion?

Die Premiere

 

Welchen Komponisten, egal ob tot oder lebendig, würdest du gerne auf ein Eis einladen?

Benjamin Britten

 

Welches Gemälde beeindruckt dich am meisten?

Unterschiedliche Arbeiten/Bilder prägen spezifische Lebensmomente. Zuletzt haben mich die Fotos von Michael Wolf sehr beeindruckt. 

 

Welches Bild entsteht bei dir, wenn du die Oper „Don Giovanni“ hörst?

Zuerst Venedig 1996, als das la Fenice abgebrannt ist. 

 

Ein Satz aus der Oper, der dir besonders nahe geht?

Don Giovanni: „Mentre mangio fischia un poco“

 

Was fasziniert dich an Mozarts „Don Giovanni“?

Dass das Stück auch ohne die Person Don Giovanni funktioniert 

 

Mit wem aus dem Figurenkarussell würdest du einen New York Trip unternehmen?

Mit Don Giovanni und Leporello

 

… an einer Weinverkostung in Südfrankreich teilnehmen?  Mit allen zusammen

… auf dem Grazer Schlossberg picknicken? Auch mit allen zusammen.

… eine Kreuzfahrt machen? Mit niemandem und auch alleine nicht.

 

Was hat dich beim Bühnenbild zur Grazer Neuproduktion von „Don Giovanni“ inspiriert?

Die Architektur von Urban Villages und Gated Comunities 2019

 

Auf welche Welt dürfen wir uns freuen?

Das wüsste ich auch gerne oder meinst du die „Don Giovanni“-Bühnenwelt?

 

Schon mal einem Don Giovanni begegnet?

Ja.

> WEITERLESEN
SCHLIESSEN
16.01.2020

Rahmenprogramm zur Oper „Die Passagierin“

Am 14. März feiert Mieczysław Weinbergs Oper „Die Passagierin“ Premiere an der Oper Graz. Die Produktion wird von einem vielfältigen Rahmenprogramm begleitet. 

Am 14. März feiert Mieczysław Weinbergs Oper „Die Passagierin“ Premiere an der Oper Graz. Die Produktion wird von einem vielfältigen Rahmenprogramm begleitet.

 

Details dazu entnehmen Sie bitte dem Flyer, den Sie hier finden. 

 

Weitere Informationen zur Oper „Die Passagierin“ 

> WEITERLESEN
SCHLIESSEN
14.01.2020

Klappe auf! Einfach Spitze!

Sprichwörtlich auf die Spitze treiben es unsere Tänzerinnen im Ballett „Cinderella“!

Sprichwörtlich auf die Spitze treiben es unsere Tänzerinnen im Ballett „Cinderella“: Marlene Hahn hat die beiden „Cinderellas“ Lucie Horná und Ann-Kathrin Adam bei der Vorbereitung ihrer Spitzenschuhe besucht. Video by Christian Thausing: https://youtu.be/xFN8wnTtL3U

> WEITERLESEN
SCHLIESSEN
08.01.2020

Aus der Werkstatt eines Librettisten

Dramaturg Bernd Krispin hat einen möglichen Szenenentwurf zu „Guys and Dolls“ entdeckt: Lesen Sie selbst, wie das Kennenlernen zwischen Sky Masterson und Sarah Brown auch verlaufen hätte können…

Mit dem Komponisten und Texter Frank Loesser an „Guys and Dolls“ zusammenzuarbeiten, war nicht ganz leicht. Etliche Autoren haben sich aus dem Projekt wieder verabschiedet, weil ihre Entwürfe Frank Loesser nicht gefallen haben. In einer schwer zugänglichen Bibliothek hat Dramaturg Bernd Krispin unter einer dicken Staubschicht einen solchen Szenenentwurf entdeckt und ans Licht der Öffentlichkeit gebracht. Lesen Sie selbst, wie das Kennenlernen zwischen dem Glücksspieler Sky Masterson und der Heilsarmistin Sarah Brown auch verlaufen hätte können.

 

Sarah

Sky … Sky … was ist denn das für ein merkwürdiger Name? So heißt doch niemand.

 

Sky

Ich schon. Denn niemand setzt höher als ich.

 

Sarah

Das ist ja absurd.

 

Sky

Ich mag einfach verrückte Wetten. Einmal habe ich auf eine Küchenschabe gesetzt. Und ein anderes Mal hab’ ich darauf gewettet, dass mein Fieber auf 40 Grad steigt. Wie gut, dass ich nicht gegen mich selbst gewettet habe, denn es ist auf 41 Graz gestiegen.

 

Sarah

Eines weiß ich sicher. Mein Mann fürs Leben wird kein Spieler sein. Da lese ich lieber in der Bibel.

 

Sky

Das mach ich auch. Ich war schon in jedem Hotelzimmer des Landes. Und in jedem gibt’s die Bibel. Und die habe ich gelesen. Wollen wir wetten, ob zehn oder zwölf Mal?

 

Sarah

Was muss ich tun, damit Sie zu wetten aufhören?

 

Sky

Begleiten Sie mich zum Mittagessen? In meinem Lieblingsrestaurant. Gerade die Milchshakes schmecken dort so köstlich. Damit könnte man Kinder dafür gewinnen, sich für Milch zu begeistern.

 

Sarah

Wenn’s dort Milch gibt, komm’ ich gerne mit.

 

Die beiden besteigen ein Flugzeug, fliegen im Handumdrehen nach Kuba und delektieren sich an dem einen und dem anderen Milchshake namens „Dulce de leche“. Vielleicht ist ein winziges Tröpfchen Bacardi im Milchshake, und so wundert sich Sky nicht, dass Sarah plötzlich seinen Song „I’ve Never Been in Love Before“ singt:

https://www.youtube.com/watch?v=M49iryiUUB8

 

Infos & Tickets zu „Guys and Dolls“

> WEITERLESEN
SCHLIESSEN
08.01.2020

Sie haben sich immer geliebt

Miss Adelaide hat ihre Karriere im Nachtclub Hot-Box hinter sich gelassen und es nach 14 Jahren geschafft, von Nathan Detroit geheiratet zu werden. Bernd Krispin durfte zuhören, wie sie an ihr Leben in der Großstadt denken.

Miss Adelaide hat ihre Karriere als Star im Nachtclub Hot-Box hinter sich gelassen und es nach vierzehn langen Jahren der Verlobung geschafft, von Nathan Detroit geheiratet zu werden. Sie haben sich in ein Häuschen im Grünen zurückgezogen, wo sie nun Abend für Abend Seite an Seite sitzen. Dramaturg Bernd Krispin durfte ihnen zuhören, wie sie an ihr aufregendes Leben in der Großstadt zurückdenken.

 

Adelaide

Hier habe ich mein Glück gefunden. Mit den vielen, schönen Küchengeräten, die mir die Mädels aus der Hot-Box ganz spontan zum Polterabend geschenkt haben, kann ich mich so richtig ausleben. Und ich wusste gar nicht, was für eine tolle Küche wir haben. Aber wenn ich so an mein früheres Leben zurückdenke, weiß ich gar nicht mehr, was uns überhaupt zusammengebracht hat. War das Liebe auf den ersten Blick?

 

Nathan

Ach, Schatz, ich habe dich immer geliebt. Und überhaupt: Wenn ein Kerl keine Braut hat, dann hat er doch niemand, von dem er sich anschreien lassen kann. (niest kräftig)

 

Adelaide

Immer bist du verschnupft. Ich weiß, was du durchmachst. Früher war ich immer diejenige, die andauern niesen musste. Aber seit unserem Hochzeitstag in der Save-A-Soul-Missionsstation ist die Verkühlung wie weggeblasen. Halleluja!

 

Nathan

Als ich noch durch die Straßen von New York gehetzt bin, um mein mobiles Würfelspiel aufzuschlagen, da war ich kerngesund. (niest kräftig) Selbst, als wir im unterirdischen Kanalsystem Unterschlupf gefunden haben, war es mir dort nicht zu kalt.

 

Adelaide

Mir war es bei der Arbeit immer zu kalt. Charlie, dieser Sklaventreiber, hat uns immer genötigt, mit wenig mehr als dem Hauch eines Nichts aufzutreten.

 

Nathan (niest schon wieder, dieses Mal allerdings aus Solidarität, und durchforstet einen Stapel Zeitschriften)

 

Adelaide

Suchst du deine Rennzeitschrift? Die hab’ ich abbestellt. Die brauchst du nicht mehr.

 

Nathan (niest. Es klingt nicht zustimmend)

Nichts ist mir von meinem früheren Leben geblieben.

 

Adelaide

Und das ist auch gut so. Gottlob war wenigstens ich so schlau, bei meiner Abschiedsvorstellung in der Hot-Box diesen hinreißenden Nerzmantel mitzunehmen. (Sie geht zur Garderobe, legt sich den Pelz um und singt verklärt.)

https://www.youtube.com/watch?v=WXNAcd9BZpQ

 

Infos und Tickets zu „Guys and Dolls“

> WEITERLESEN
SCHLIESSEN
07.01.2020

Ab in den Ring!

Am  Samstag, dem 11. Jänner ist es soweit: Seien Sie dabei, wenn das Ring Award-Semifinale im Next Liberty über die Bühne geht! 

Der 9. Internationale Musiktheaterwettbewerb für Regie und Bühnengestaltung – RING AWARD 20 – wurde ausgerufen und eine Rekordzahl von 126 Teams aus 32 Nationen sind dieser Aufforderung gefolgt. Sie haben bis August 2019 spannende und kreative Inszenierungskonzepte zur Wettbewerbsoper „Don Giovanni“ eingereicht.

Nun wird RUNDE 2 eingeläutet – das RING AWARD-SEMIFINALE im Next Liberty am 11. Jänner 2020 ab 10 Uhr. 
Bei freiem Eintritt präsentieren die 9 internationalen Semifinale-Teams in je spannenden 20 Minuten ihre Konzepte multimedial. Zusätzlich kann man detail- und maßstabsgetreue Bühnenbildmodelle aus der Nähe begutachten.

VOTEN SIE MIT!
Natürlich wird auch wieder der begehrte Publikumspreis vergeben und diesmal haben Sie dabei auch die Chance selbst tolle Preise zu gewinnen!

Den gesamten Zeitplan finden Sie hier! 

> WEITERLESEN
SCHLIESSEN
02.01.2020

Fulminanter Start ins neue Jahrzehnt

Mit den schönste Melodien von Robert Stolz startete die Oper Graz mit einem schwungvollen Neujahrskonzert der Grazer Philharmoniker unter der Leitung von Oksana Lyniv ins Jahr 2020. 

Was für ein fulminanter Jahresbeginn mit dem Neujahrskonzert unter dem Motto „Die ganze Welt ist himmelblau“ der Grazer Philharmoniker unter der Leitung von Chefdirigentin Oksana Lyniv mit den Solisten Sophia Brommer und Bernhard Berchtold, moderiert von Intendantin Nora Schmid. Hier einige Foto-Impressionen zum Durchklicken. 

Fotos by Oliver Wolf 

> WEITERLESEN
SCHLIESSEN