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30.08.2019

„Don Carlo“-Regisseurin Jetske Mijnssen im Gespräch

Ein Quickie! Unsere Dramaturgin Marlene Hahn traf sich mit Regisseurin Jetske Mijnssen auf einen weißen Spritzer vor der Oper. 

Welchen fiktiven Charakter würdest du gerne mal zum Essen einladen?

Basil Fawlty aus der britischen Sitcom „Fawlty Towers“.

 

Was ist das Schönste an deinem Beruf?

Die Zusammenarbeit, der Austausch mit spannenden, talentierten Künstlern und meinem Team. Uns verbindet derselbe Traum. 

 

Was ist das Nervigste an deinem Beruf?

Wenn zu Hause was in die Hose geht und man einen Anruf bekommt.

 

Wenn du ein Tier wärst, welches wärst du?

Ein Igel. Kuschelig, weicher Bauch, viele Stacheln und mit wunderschönen Augen.

 

Wenn du dir eine Superkraft aussuchen könntest, was wäre sie?

Gedanken lesen. Aber mit der Option des Aus- und Einschaltens.

 

Nach einer langen, anstrengenden Probe: Was isst du?

Schnitzel.

 

Mit welchem Charakter aus „Don Carlo“ würdest du gerne auf Urlaub fahren?

Posa! Das wäre Abenteuer pur!

 

… eine Nacht lang durchtanzen? Warum?

Eboli! Sie weiß wie man feiert.

 

… eine Vernissage besuchen?

Elisabeth! Sie würde mir vor jedem Kunstwerk ganz viele tolle Sachen erzählen können.

 

Die Musik des „Don Carlo“ …

Emotionale Welten!

 

Welcher Charakter, welches Schicksal berührt dich in dieser Oper besonders?

Mich berühren die Charaktere am meisten, mit denen ich gerade, also sprich heute, probe. Im Moment sind das Elisabeth und Philipp, das Königspaar. Timo, unser Philipp, stellte heute eine wichtige Frage aus seiner Rolle heraus: „Warum treibst du (Elisabeth) mich so weit, dass ich dich verletzen muss?“ So geht es ihm als Mensch und König gleichermaßen, ob mit seiner Ehefrau, die ihn nicht liebt, nicht beachtet … oder mit den Andersdenkenden, mit den sogenannten Ketzern, die sich gegen ihn auflehnen und die er dann hinrichten lässt … Sowohl Elisabeth als auch Philipp sind unendlich einsam, verloren, zerrissen. Philipp denkt, dass er was Gutes tut, er denkt es wirklich und das macht es so tragisch… dass er nicht sieht, nicht erkennt. Aber er zweifelt, und das macht ihn wieder so menschlich und verletzlich … 

Lieblingsstelle?

das Vorspiel, das in den Mönchschor übergeht … die Fagotte, die Männer-Stimmen, das alles hat mich direkt beim ersten Hören bezaubert … und dann noch ganz viele andere wunderbare Momente. Diese Musik ist einfach wunderschön!

 

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30.08.2019

Oksana Lyniv und das Youth Symphony Orchestra of Ukraine im Musikverein 

Oksana Lyniv, Chefdirigentin der Oper Graz, und ihr Youth Symphony Orchestra of Ukraine treten am 9. September im Musikverein für Steiermark auf. 

Die 205. Spielzeit des Musikvereins für Steiermark eröffnen Oksana Lyniv, Chefdirigentin der Oper Graz, und ihr Youth Symphony Orchestra of Ukraine, das jungen Talenten die Möglichkeit zum gemeinsamen Musizieren bietet. Franz X. Mozart gilt als Begründer des Musiklebens in Lemberg und war um einen breiten Zugang zur Musik bemüht. Mit Beethovens 9. Symphonie erfolgt der Auftakt zum Beethoven­Jahr 2020.

 

Montag, 9. September 2019, 19.30 Uhr, Stefaniensaal 

Info & Tickets

 

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26.08.2019

Nora Schmid im 3sat-Kurzportrait 

Am 27. August um 19.20 Uhr sendete 3sat in der „Kulturzeit“ ein Kurzportrait über die Intendantin der Oper Graz, Nora Schmid. 

Am 27. August um 19.20 Uhr sendete 3sat in der „Kulturzeit“ ein Kurzportrait über die Intendantin der Oper Graz, Nora Schmid. Dieses basiert auf der Dokumentation „Die Bossin“, die im Februar 2019 ausgestrahlt wurde und Frauen in unterschiedlichen Führungspositionen präsentierte. 

 

Hier der Beitrag zum Nachschauen (bis 3. September): https://www.3sat.de/kultur/kulturzeit/nora-schmid-102.html?fbclid=IwAR2iwfrXvQ1w_M92bgW-Oo8AHDrg4RIDo8aHQd_JJVyyOJgEgpsOfPquYls

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21.08.2019

Musik der extremen Gefühle 

Emotionen pur gibt es beim großen Eröffnungskonzert der Grazer Philharmoniker am 21. September 2019 um 19.30 Uhr zu erleben. 

Emotionen pur gibt es beim Eröffnungskonzert am 21. September 2019 um 19.30 Uhr zu erleben – Chefdirigentin Oksana Lyniv, Violinist Valeriy Sokolov, Sopranistin Tetiana Miyus und die Grazer Philharmoniker werden an diesem Abend durch vielfältige Klangwelten führen.  

Angst und Verzweiflung dominieren Schostakowitschs virtuoses erstes Violinkonzert, das während des Kalten Krieges entstand; Unterdrückung herrscht im 2017 entstandenen „Testament“ von Mark-Anthony Turnage vor, das mit ukrainischen Gedichten und Melodien den politischen Konflikt in der Ukraine verarbeitet; Klänge einer großen Liebe erklingen in Prokofjews zweiter „Romeo und Julia“- Suite, die durch vielfältige Klangfarben und Instrumentationseffekte bezaubert.

Programm
Werke von Schostakowitsch, Turnage und Prokofjew
Musikalische Leitung Oksana Lyniv Violine Valeriy Sokolov
Gesang Tetiana Miyus | Grazer Philharmoniker

Samstag, 21. September 2019, 19.30 Uhr

 

Info & Tickets 

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