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13.10.2017

Künstlergespräch mit Oksana Lyniv

Am 13. Nov 2017 wird Chefdirigentin Oksana Lyniv sich in einem moderierten Künstlergespräch den „Grazer Opernfreunden“ vorstellen.

Im Galeriefoyer der Oper Graz wird Walther Neumann an diesem Abend die neue Chefdirigentin unter anderem zu ihrem – bisher schon beeindruckenden – musikalischen Werdegang, ihren Plänen mit „ihrem“ Orchester und ihren Ideen zur Spielplangestaltung befragen.
Oksana Lynivs erstes Operndirigat wird übrigens im Dezember „Eugen Onegin“ von Peter I. Tschaikowski sein.
(Premiere 16. Dez 2017, 19.30 Uhr)

 

Künstlergespräch mit Oksana Lyniv
Montag, 13. Nov 2017, 19.30 Uhr, Galeriefoyer

Eintritt frei!

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10.10.2017

Drei Fragen an Kana Imagawa

Kana Imagawa war schon auf der halben Welt zuhause, bevor sie nach Graz gekommen ist, um hier Mitglied im Ballett der Oper Graz zu sein. Mit Bernd Krispin hat sie sich über ihre ersten Eindrücke in Graz unterhalten.

Sie sind in Tokyo zur Welt gekommen und dann nach Brasilien ausgewandert, wo Sie Ihre professionelle Tanzausbildung bekommen haben. Nach dem Studienabschluss waren Sie in Kanada verpflichtet, und nun sind Sie hier in Graz. Wann haben Sie denn Entschluss gefasst, ein Mitglied im Ballett der Oper Graz sein zu wollen?

 

Das war mir von Anfang an klar, als ich nach Graz für das Vortanzen gekommen bin. Bereits da habe ich mir gedacht: „Wenn die mir hier einen Job anbieten, dann werde ich den ganz sicher annehmen.“

 

Wegen der Arbeit um die ganze Welt zu reisen, das stellt man sich schnell als aufregend vor. Aber gibt es eigentlich einen Ort auf der Welt, den Sie als „Heimat“ bezeichnen würden?

 

Meine Heimat ist Japan. Dort wurde ich geboren, und dort habe ich mit dem Ballett begonnen. Und meine zweite Heimat ist Brasilien, denn dort wurde mir die Möglichkeit eröffnet, professionelle Tänzerin zu werden.

 

Jetzt sind Sie seit einigen Wochen in Graz – gibt es bereits einen Platz, einen Ort, den Sie besonders schätzen?

 

Von der Stadt habe ich noch nicht soviel gesehen. Aber das Opernhaus mag ich wirklich gern, denn ich spüre richtig, wieviel an Geschichte und an Geschichten hier drinnen steckt. Außerdem bin ich gerne im wunderschönen Stadtpark, um mich dort zu entspannen.

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05.10.2017

Drei Fragen an Enrique Sáez Martínez

Aus Spanien stammt Enrique Sáez Martínez, der neues Mitglied im Ballett der Oper Graz ist. Mit Bernd Krispin hat er sich über das spanische Essen und die Schönheiten des Grazer Schlossberges ausgetauscht.

Sie stammen aus Spanien, und dort sowie in den Niederlanden haben Sie Ihre Ausbildung bekommen. Nach einem Engagement in Luzern sind Sie jetzt die erste Saison Mitglied im Ballett der Oper Graz. Wann haben Sie den Entschluss gefasst, dieser Compagnie angehören zu wollen?

 

Einer meiner Lehrer in Spanien wusste, dass hier für 2017/18 Tänzer gesucht wurden. Nachdem ich etwas über das hiesige Ballett recherchiert hatte, habe ich mein Curriculum nach Graz geschickt und wurde von Jörg Weinöhl zum Vortanzen eingeladen. Schon damals hatte ich das Gefühl, dass mir hier eine große Chance für mich als Tänzer, aber auch als Mensch geboten würde. Tanz ist eine herausfordernde Disziplin, und eine Truppe wie diese hier zu finden, wo die Arbeit des Tänzers respektiert wird und wo die Arbeitsbedingungen gut sind, ist schwierig. Als mir all das klar wurde, war ich entschlossen, hier an der Oper arbeiten zu wollen.

 

Das Licht und die Temperatur, die Menschen und das Essen, alles ist hier anders als in Spanien. Was ist das Aufregendste, wenn man von einem Land ins nächste wechselt?

 

Es stimmt schon, dass hier vieles anders ist, und so etwas wie das spanische Essen werde ich immer vermissen. Aber in jedem Land gibt es etwas, das mich als Person bereichert. Spannend finde ich, wenn ich von einem Land ins nächste ziehe, wie unterschiedlich die Landschaften und die Menschen sind. Ich habe in den Niederlanden und in der Schweiz gelebt und bin jetzt in Österreich – natürlich unterscheiden sich diese Länder von Spanien, aber davon kann man viel lernen. Die schönste Erfahrung ist jedes Mal, sich zu Hause zu fühlen, selbst wenn man tausende Kilometer von daheim entfernt ist.

 

Gibt es schon einen Ort in Graz, den Sie besonders gern mögen?

 

Graz ist eine schöne Stadt und hat viel Atmosphäre. Das Leben hier ist ruhig, aber es gibt alles, was man braucht. Einer der schönsten Plätze ist für mich der Schlossberg, der sich tagsüber, spätabends oder in der Nacht jeweils völlig anders zeigt. Dieser Ort ist wirklich etwas Besonderes, aber ich freue mich schon, noch sehr viel mehr kennenzulernen.

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03.10.2017

Exklusiv für Erstis: um 1 Euro in die Oper Graz!

Die Oper Graz heißt alle Erstsemestrigen herzlich willkommen: Für nur einen Euro bekommen sie während ihres ersten Semesters ein Ticket für eine Vorstellung in der Oper Graz. 

Die Oper Graz heißt alle Erstsemestrigen herzlich willkommen: Für nur einen Euro bekommen sie während ihres ersten Semesters ein Ticket für eine Vorstellung in der Oper Graz. Einfach mit dem Studienausweis ins Ticketzentrum am Kaiser-Josef-Platz kommen und eine Vorstellung aus unserer Playlist auswählen.  Schnell sein lohnt sich: Dieses Willkommensangebot gibt es nur für die ersten 1.000 Erstis während des ersten Semesters! 

Gültig für Vorstellungen der Oper Graz bis einschließlich 3. Mär 2018. Ausgenommen von dieser Aktion sind Sonderveranstaltungen, Gastveranstaltungen und die Opernredoute. Von Umtausch und Barablöse ausgeschlossen und nicht kombinierbar mit anderen Ermäßigungen. Nicht für bereits gekaufte oder reservierte Karten anwendbar. Nur für den persönlichen Gebrauch gültig. Bitte den Studienausweis zur Vorstellung mitbringen. Tickets gibt es im Ticketzentrum am Kaiser-Josef-Platz 10, 8010 Graz; Tel : +43 316 8000, E-Mail: tickets@ticketzentrum.at

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03.10.2017

Drei Fragen an Daniel Myers

Der englische Tänzer Daniel Myers, der ab der Saison 2017/18 Mitglied im Ballett der Oper Graz ist, hat sich mit Bernd Krispin über seine ersten Eindrücke in dieser Stadt unterhalten.

Sie haben Ihre Ausbildung in Ihrer Heimat England erhalten. Mit Ihrem neuen Engagement im Ballett der Oper Graz arbeiten Sie jetzt zum ersten Mal im Ausland. Was ist das für ein neues Gefühl?

 In der ersten Nacht in meiner neuen Wohnung wechselten meine Gefühle zwischen Aufregung, Einsamkeit und Furcht. Als ich dann am nächsten Tag die alten Straßen von Graz erkundet habe, ist mir bewusst geworden, wieviel Schönheit diese Stadt zu bieten hat und wie hilfsbereit die Menschen hier sind. So sind denn meine Bedenken, ins Ausland zu gehen, rasch verschwunden.

Als ich dann bei der Arbeit an der Oper die Kollegen nach und nach kennen gelernt hat, waren sie mir nicht nur in großzügiger Weise in organisatorischen Fragen behilflich, sondern haben wir einige der Schönheiten dieser Stadt gezeigt. Ich bin wirklich dankbar, hier zu sein.

 

Wie haben Sie vom Ballett der Oper Graz erfahren? Und wann haben Sie den Entschluss gefasst, hier arbeiten zu wollen?

Da die Ballettwelt so klein ist, kannte einer meiner früheren Lehrer diese Compagnie und wusste, welch großartige Arbeiten hier entstehen. Er hat mir geraten, mir diese Arbeit mal anzuschauen. Sofort war ich von der Art, wie hier der Schaffensprozess im Tanz verläuft, begeistert, und deswegen wollte ich unbedingt Teil dieser einzigartigen visionären und künstlerischen Atmosphäre sein.

Mein Vortanzen fand im März statt, und ich hatte das Glück, fast vier Tage hier arbeiten zu können. Damals liefen gerade die Proben zu „Kontrapunkt. Auf der anderen Seite von Bach“, bei denen ich die Begabung der Tänzer für Bewegung und Ausdruck erfahren konnte. Dies in Verbindung mit dem sensiblen Umgang zwischen Tänzern und Choreographen hat mir während der Probenmomente meine Entscheidung bestätigt, dass hier der Platz ist, wo ich hingehöre.

 

Gibt es schon einen Platz hier in Graz, den Sie besonders gern mögen?

Ich bin wahrlich ein großer Naturfreund, da ich mitten auf dem Land in England aufgewachsen bin. Also hab’ ich an meinem ersten Wochenende die Gegend um den Hilmteich erkundet. Dort ist es so ruhig, so naturbelassen – und doch so nah zum Stadtzentrum. Dort gefällt es mir auf jeden Fall sehr gut, und ich bin schon neugierig, was ich sonst noch an Natur in Graz entdecken werde.

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