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02.04.2020

Nachruf auf den Grazer Opernstar Hertha Töpper

Am 28. März 2020 ist der Grazer Opernstar Hertha Töpper verstorben. Ihre internatonale Karriere startete die Sängerin  einst auf der Bühne der Oper Graz. 

Hertha Töpper

*19. April 1924

†28. März 2020

 

Als Ulrica in Giuseppe Verdis „Ein Maskenball“ hat Hertha Töpper auf der Bühne der Oper Graz einst ihr professionelles Operndebüt gegeben, und als Ensemblemitglied der Oper Graz hat sie den Grundstock für ihre große Karriere gelegt, die sie zu den Festspielen in Bayreuth und Salzburg, an das Teatro alla Scala und ans Royal Opera House Covent Garden, nach Amsterdam, Brüssel, Rom, ans Teatro La Fenice in Venedig, an die Wiener Staatsoper, nach San Francisco und an die Metropolitan Opera New York geführt hat. Engstens verbunden aber war sie der Bayerischen Staatsoper München, deren Mitglied sie bis 1981 war. Zu den Rollen, die man in besonderer Weise mit Hertha Töpper verbindet und die in der Erinnerung derer, die sie erleben durften, unvergesslich sind, zählt an vorderster Stelle der Octavian in „Der Rosenkavalier“ von Richard Strauss. Partien wie Cherubino („Die Hochzeit des Figaro“) und Dorabella („Così fan tutte“), Fricka („Der Ring des Nibelungen“) und Brangäne („Tristan und Isolde“), Lady Macbeth, Eboli („Don Carlo“) und Amneris („Aida“), Carmen, Jocaste („Oedipus Rex“), Judith („Herzog Blaubarts Burg“), die Uraufführungen von Paul Hindemiths „Harmonie der Welt“ und Isang Yuns „Sim Tjong“ lassen die stilistische Bandbreite der Künstlerin erahnen, die für die Uraufführung der Oper „Der Traum ein Leben“ ihres Gemahls Franz Mixa 1963 letztmalig an die Oper Graz zurückkehrte. Gleichermaßen geschätzt und gefeiert war Hertha Töpper als Konzert- und Oratoriensängerin, und hier waren es ihre Bach-Interpretationen unter Karl Richter, die maßstabsetzend waren. Ihr Wissen und ihr Können vermittelte sie dem Sängernachwuchs als Professorin der Münchner Musikhochschule.

 

Hertha Töpper mit der Arie „Erbarme dich“ aus der „Matthäus-Passion“ von Johann Sebastian Bach:

https://www.youtube.com/watch?v=UWIBbO9Co2Y

 

Hertha Töpper als Octavian bei ihrem Debut an der Metropolitan Opera New York:

https://www.youtube.com/watch?v=eIshVc85o4M

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02.04.2020

Lektüreempfehlung von Dramaturg Bernd Krispin 

Die Oper Graz für zu Hause: Er weiß zwar Einiges über Oper, aber bei weitem noch nicht alles. Um diese empfindlichen Repertoirelücken endlich zu schließen, nützt Dramaturg Bernd Krispin das Homeoffice. 

Wie das Publikum aus seinen Stückeinführungen oder den Matineen natürlich weiß: Dramaturg Bernd Krispin weiß zwar Einiges über Oper, aber bei weitem noch nicht alles. Um diese empfindlichen Repertoirelücken endlich zu schließen, nützt er das Homeoffice zur Lektüre von „Pipers Enzyklopädie des Musiktheaters“. Nach mehr als zwei Wochen Homeoffice hat er den ersten Band komplett gelesen. 

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01.04.2020

Videogruß von Regisseur und Bühnenbildner Ben Baur 

Die Oper Graz musste alle Premieren für April 2020 absagen – darunter auch George Bizets Oper „Die Perlenfischer“. Als kleinen Trost sendete Ben Baur einen Videogruß aus Berlin. 

 

Leider musste die Oper Graz alle Premieren für April 2020 absagen – darunter auch George Bizets Oper „Die Perlenfischer“. Als kleinen Trost sendete Regisseur und Bühnenbildner Ben Baur einen Videogruß aus Berlin.

 

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01.04.2020

Mareike Jankowski singt den Frühling herbei 

Die Oper Graz für zu Hause: Mit Franz Schuberts Lied „Frühlingsglaube“ singt Mezzosopranistin Mareike Jankowski den Frühling herbei. 

Mit Franz Schuberts Lied „Frühlingsglaube“ singt Mezzosopranistin Mareike Jankowski den Frühling herbei. 

 

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