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18.06.2018

Auf dem Weg zur Cohibar

Dramaturgin Marlene Hahn und Schauspieler Ciro Gael Miró, derzeit in „María de Buenos Aires“ zu sehen, im Gespräch über die wirklich wichtigen Dinge im Leben. 

Mit welchem Künstler, welcher Künstlerin würdest du gerne mal auf ein Glas Wein gehen?

John Malkovich.

 

Ein Buchtipp von dir?

„Jetzt! Die Kraft der Gegenwart“ von Eckhart Tolle

 

Netflix?

„Black Fish“

 

Letzter Kinofilm?

Han Solo. Star Wars

 

Was geht in dir vor, wenn du die Musik von Astor Piazzolla hörst?

Es ist eine aufregende Reise durch Paris, Buenos Aires und New York. Unglaublich packend und berührend!

 

Welches Gefühl verbindest du mit dieser Tango-Operita?

Es geht um die Macht, den eigenen Träumen zu folgen. Man spürt, wie Astor Piazzolla kämpft, selbst als Komponist seinen Traum von Musik und Poesie zu erfüllen. Das ist sehr inspirierend.

 

Etwas, was du den Grazerinnen und Grazern unbedingt noch sagen möchtest …

Bleibt so.

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15.06.2018

Opernclubbing als bestes Event ausgezeichnet 

Bei der Green Panther Gala am 14. Juni 2018 wurde das Opernclubbing in der Kategorie „Bestes Event“ mit dem Green Panther in Bronze ausgezeichnet. 

Gemeinsam mit der Agentur Jack Coleman erhielt die Oper Graz am 14. Juni 2018 den Green Panther Award in Bronze in der Kategorie „Bestes Event“ für das Opernclubbing 2017. Das nächste Opernclubbing im Anschluss an das Eröffnungskonzert gibt es am 22. September 2018 ab 22 Uhr. Dabei wird die Bühne der Oper Graz wieder zu einer der ungewöhnlichsten Clubbinglocations der Stadt. Mehrere Floors und Live Acts laden zum Abtanzen ein! 

 

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14.06.2018

Oksana Lyniv gewinnt Steirerin Award 2018!

Oksana Lyniv, Chefdirigentin der Oper Graz, wurde mit dem Steirerin Award 2018 in der Kategorie „Die Entertainerin“ ausgezeichnet. Wir gratulieren herzlich! 

Am 12. Juni wurde die Chefdirigentin der Oper Graz, Oksana Lyniv, mit dem 1. Steirerin Award in der Kategorie „Die Entertainerin“ ausgezeichnet. Das Magazin „Die Steirerin“ prämierte erstmals in neun Kategorien erfolgreiche Frauen. In der Kategorie „Die Entertainerin“ waren Frauen aus den Bereichen Kunst, Kultur, Bühne, Film und Fernsehen nominiert. Die Oper Graz gratuliert Oksana Lyniv herzlich zur Auszeichnung! 

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12.06.2018

Es fällt schwer, sich nicht zu bewegen!

Regisseur Rainer Vierlinger im Gespräch mit Dramaturgin Marlene Hahn über Leidenschaft, Großstadt-Fieber und Tango!

Regisseur Rainer Vierlinger im Gespräch mit Dramaturgin Marlene Hahn über Leidenschaft, Großstadt-Fieber und Tango!

 

Ein Satz, ein Moment, eine Begegnung, die dir in der Vorbereitungs-, Probenzeit besonders unter die Haut ging?

Der Moment als ich vor etwa eineinhalb Jahren zum ersten Mal mitten in den Kasematten stand: Was, hier? Wow! – und: Oh Gott!

Und … „Aus dem endlosen Grau des Vorgestern erinnere ich mich nicht an mehr als an jenes grausame Mysterium, das zu mir schrie: ,Komm ans Licht!’ Und als ich ins Leben trat, lachte es. Und endlich, als es mich so sah, so endgültig und so ich, schrie es fürchterlich: ,Stirb!’“ (María, Bild 13)

 

Welches Gefühl verbindest du mit Buenos Aires?

Ich muss leider gestehen, ich war noch nie dort. Vor ein paar Jahren hätte ich im Teatro Colón eine Händel-Oper neu einstudieren sollen – daraus wurde leider nichts. Somit bleibt vorerst alles auf der Vorstellungsebene: kultureller Schmelztiegel, soziale Gegensätze, Lebensintensität. „Tango“, sagt Horacio Ferrer, „ist die buenarensische Art, sich den existenziellen Fragen des Lebens zu stellen“. Ich habe mir fest vorgenommen, diesem Lebensgefühl bald selbst vor Ort nachzuspüren.

 

Beende bitte die folgenden Sätze:

María ist … der personifizierte Tango-Mythos, die Tangofigur schlechthin, aber Piazzolla und Ferrer reichern ihre Geschichte mit neuen, modernen Aspekten an, die ihr über Buenos Aires und den Tango hinaus Gültigkeit und gesellschaftskritische Relevanz verleihen.

María träumt … von einem besseren Leben als dem ihrer trist-traurigen Kindheit und macht sich mutig, vielleicht auch naiv, auf den Weg …

María fürchtet … nichts.

María bleibt … sich selbst treu, auch wenn ihr Lebensweg sie vom Mädchen aus einfachen Verhältnissen über den gefeierten Tangostar bis in den totalen Absturz und in eine surreale Zwischenwelt führt …

 

Gibt es ein Buch, das dich auf dem Weg zu „María de Buenos Aires“ begleitet, inspiriert hat?

Neben dem Libretto-Text selbst, dessen Poesie einen mit jedem Lesen erneut staunen aber auch etwas ratlos macht, war das eine musikwissenschaftliche Dissertation über „María“ von Sonja Alejandra Lopez. Erst diese umfassende Werkanalyse gab mir als Novize des Phänomens Tango die nötige Basis, von der aus ich mich, gemeinsam mit meiner Ausstatterin Vibeke Andersen, kreativ auf den Weg machen konnte.

Was geht in dir vor, wenn du die Musik von Astor Piazzolla hörst?

Erst mal das, wogegen sich wohl kaum jemand wehren kann: diese Musik fährt direkt in Bauch und Glieder – und ins Gemüt; da kommen unweigerlich Bilder, wenn auch vielfach klischeehafte; da fällt es schwer, sich nicht zu bewegen. Wenn man sich dann intensiver damit beschäftigt, kommt eine unglaublich dichte und gekonnt gebaute Musiksprache im Schnittpunkt von Tango, Klassik und Jazz zum Vorschein. Piazzolla hat alle drei musikalischen Welten ausführlich studiert und in ihrer Verschmelzung liegen für mich der besondere Reiz und die Qualität seiner Musik.

 

Was würdest du Astor Piazzolla oder Horacio Ferrer bei einem Glas Bier fragen?

Ich würde mir bei einem Glas Bier von ihnen erzählen lassen, wie das war vor exakt fünfzig Jahren, als in wenigen konzentrierten Wochen das Werk entstand. Oder noch besser: ich hätte ihnen dabei gerne live über die Schulter geschaut. Das muss – für beide nach vorausgegangener Arbeitskrise – ein intensives, glückhaftes Erlebnis, ein Schaffensrausch gewesen sein; vermutlich haben sie gespürt, dass sie gerade etwas Besonderes erschaffen …

 

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11.06.2018

Pavel Petrov erreicht dritten Platz bei internationalem Gesangswettbewerb

Bei der 37. International Hans Gabor Singing Competition belegte Ensemblemitglied Pavel Petrov den hervorragenden 3. Platz. Wir gratulieren! 

Gratulation an Pavel Petrov, seit 2016 Ensemblemitglied der Oper Graz: Der junge Tenor belegte den hervorragenden dritten Platz bei der Hans Gabor Belvedere Singing Competition 2018, dessen Finale von 3. bis 10. Juni 2018 in Jurmala (Lettland) abgehalten wurde.

1.125 Sängerinnen und Sänger nahmen an den Vorrunden in 78 Ländern teil, 147 wurden nach Lettland eingeladen, wovon sich 16 Sängerinnen und Sänger für das Finale qualifizieren konnten. Pavel Petrov wurde mit dem 3. Preis und dem Hans Gabor-Preis ausgezeichnet und konnte sich darüber hinaus über zwei Engagements – für die Festliche Operngala der Deutschen AIDS-Stiftung sowie die Latvian National Opera und das Ballet Riga – freuen.

Pavel Petrov wird an der Oper Graz in der Saison 2018/19 als Narraboth in Richard Strauss‘ „Salome“ und als Edgardo di Ravenswood in Gaetano Donizettis „Lucia di Lammermoor“ zu erleben sein.

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05.06.2018

Noch mehr Tango auf den Kasematten 

Tangofans, aufgepasst! Aufgrund der hohen Nachfrage gibt es eine Voraufführung der Tango-Oper „María de Buenos Aires“ am 13. Juni auf der Schloßbergbühne Kasematten! 

Tangofans, aufgepasst! Aufgrund der hohen Nachfrage gibt es eine Zusatzvorstellung der Tango-Oper „María de Buenos Aires“ am 13. Juni auf der Schloßbergbühne Kasematten! Nur einen Tag vor der Premiere am 14. Juni können Sie die Voraufführung besuchen. Tickets sind hier und im Ticketzentrum am Kaiser-Josef-Platz 10 erhältlich. 

 

Astor Piazzolla
María de Buenos Aires

Voraufführung am 13. Juni
Premiere am 14. Juni 
Vorstellungen bis 23. Juni
Schloßbergbühne Kasematten, Beginn jeweils um 20.30 Uhr

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