Yasushi Hirano


Yasushi Hirano, seit 2008 Ensemblemitglied der Volksoper Wien, studierte in Tokio und Wien und komplettierte seine Ausbildung bei Robert Holl. Seine ersten Engagements führten ihn zur Kammeroper Rheinsberg, sowie zu den Salzburger Festspielen, wo er unter Gerd Albrecht in Hans Werner Henzes „Gogo no Eiko“ debutierte. Außerdem war er mit dem Tonkünstlerorchester im Goldenen Saal des Musikvereins Wien, in der Berliner Philharmonie, im Auditorium der Rai in Turin, beim Klangbogen Wien, unter Gustav Kuhn bei den Südtiroler- und den Tiroler Festspielen, sowie als Mandarin („Turandot“) in Bregenz zu erleben. Am New National Theatre in Tokio war er als Geisterbote („Die Frau ohne Schatten“), Leporello („Don Giovanni“) und König in „Aida“ erfolgreich. Bei der Styriarte sang er unter Nikolaus Harnoncourt in „Idomeneo“ (La voce) und „Die verkaufte Braut“ (Micha). Zum weiteren Repertoire des Sängers gehören Colline („La Bohème“), Don Alfonso („Così fan tutte“), Figaro, Mesner („Tosca“), Timur („Turandot“), Sparafucile („Rigoletto“) und Doktor Grenvil („La traviata“), aber auch Tod in Ullmans „Kaiser von Atlantis“, Kofel („Feuersnot“), sowie Phorbas und Pan in Marain Marais’ „Alcione“. Mit seiner Gemahlin bildet der Bassist ein international gefragtes Liedduo, das regelmäßig in ganz Europa und Japan gastiert.
2007/08 war Yasushi Hirano Mitglied im Opernstudio der Oper Graz und sang hier Kuno und Eremit („Der Freischütz“), Samuel („Ein Maskenball“), sowie Erster Handwerksbursch in „Wozzeck“. 2018 kehrt er an die Oper Graz als Bartolo in „Le nozze di Figaro“ zurück.