Tobias Kratzer


Tobias Kratzer, geboren 1980 in Landshut, lebt in München. Er studierte Kunstgeschichte und Philosophie in München und Bern sowie Schauspiel- und Opernregie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding, wo er unter anderem Brecht/Weills „Die sieben Todsüden“, Giuseppe Verdis „La traviata“ und „Die Verlobung in St. Domingo“ nach Heinrich von Kleist inszenierte. 2008 trat er beim internationalen Regiewettbewerb ring.award in Graz unter dem Pseudonym Ginger Holiday und als Erfinder des Künstlerkollektivs ATEF gegen sich selbst an und erhielt für seine Inszenierung von Giuseppe Verdis „Rigoletto“ den 1. Preis sowie alle im Rahmen des Wettbewerbs vergebenen Sonderpreise. 2008 inszenierte er Benjamin Brittens „Ein Sommernachtstraum“ am Deutschen Nationaltheater Weimar und 2009 Mozarts „Così fan tutte“ mit dem Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Engagements in der Saison 2009/10 führten ihn als Opernregisseur ans Theater Heidelberg (Mozarts „Die Zauberflöte“), an die Värmlandsoper in Karlstad, Schweden (Verdis „Rigoletto“) und an die Oper Leipzig (Händels „Admeto“). Mit Franz Grillparzers „Weh dem, der lügt!“ debutierte er außerdem am Grazer Schauspielhaus. In der kommenden Saison wird er am Theater Bremen (Strauss‘ „Der Rosenkavalier“), am Luzerner Theater (Donizettis „Anna Bolena“) sowie bei den Schwetzinger Festspielen und am Theater Basel (Glucks „Telemaco“) inszenieren.