Sophia Schneider


Die Münchnerin Sophia Schneider studierte Bühnen- und Kostümbild in Stuttgart bei Martin Zehetgruber, sowie Freie Kunst an der École Supérieure des Arts Décoratifs in Straßburg. Nach Assistenzen an der Staatsoper Stuttgart und bei der Ruhrtriennale – vorwiegend in Produktionen von Calixto Bieito – ist sie seit 2012 freischaffend tätig.
Mit der Regisseurin Verena Stoiber gewann sie 2014 in Graz den „RingAward“ und zahlreiche Sonderpreise. Zusammen mit ihr zeichnet sie verantwortlich für Inszenierungen an der Deutschen Oper Berlin (die Uraufführung von Konrad Boehmers „Sensor“), in Nürnberg („Rigoletto“), Potsdam („Israel in Egypt“), Skopje („La Traviata“) und Chemnitz („Das Rheingold“). Sie entwarf die Kostüme für Inszenierungen von Calixto Bieito wie Hèctor Parras „Wilde“ im Rahmen der Schwetzinger SWR Festspiele 2015 sowie für die Uraufführung von Bernardo Atxagas „Obabakoak“ am Teatro Arriaga in Bilbao 2017.
Lehraufträge brachten sie bisher an die TU Wien als Gastdozentin für Performative Räume sowie an die Akademie der Bildenden Künste München für Entwurf und Darstellung. An der Oper Graz zeichnete sie 2016/17 bei „Tristan und Isolde“ für die Kostüme und die (zusammen mit Susanne Gschwender entworfene) Bühne verantwortlich. 2018/19 ist an der Oper Graz „Lucia di Lammermoor“ in ihrer Ausstattung zu sehen.