Sophia Brommer


Solistin

Die Sopranistin Sophia Brommer erhielt ihre musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater München bei Gabriele Kaiser, sowie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding, wo sie ihr Studium mit Diplom und höchster Auszeichnung abschloss. Beim 61. Internationalen Musikwettbewerb der ARD München 2012 wurde die Sängerin mit dem 3.Preis, dem Publikumspreis, dem Sonderpreis der Freunde des Nationaltheaters, sowie mit dem OehmsClassics Sonderpreis ausgezeichnet. Darüber hinaus war sie Preisträgerin des Bayerischen Kunstförderpreises sowie der Walter Kaminski Stiftung.
Am Royal Danish Theatre Kopenhagen gab sie 2017 ihr Debüt als Olympia in Stefan Herheims „Hofmanns Erzählung“, gefolgt von Gounods „Romeo et Juliette“ und als Magda in Rolando Villazons Produktion „La Rondine“ an der Oper Graz, sowie 2018 als Mimi am Theater St Gallen und Donna Anna am Staatstheater am Gärtnerplatz München. 2019 gibt Sophia Brommer ihr Debüt als Lisa in „Land des Lächelns“ bei den Seefestspielen Mörbisch, sowie als Margarete in Gounods „Faust“ am Theater St Gallen.
Zu Beginn ihrer Karriere war sie Ensemblemitglied am Theater Augsburg, Gastengagements führten sie außerdem an das Staatstheater Wiesbaden, Staatstheater Saarbrücken, Konzert Theater Bern, Staatstheater am Gärtnerplatz München, Theater St Gallen und die Oper Graz. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Konstanze, Donna Anna, Pamina, Gilda, Lucia, Juliette, Liu, Traviata Luisa Miller, Micaela und Mimi. Für ihr Debüt als Konstanze wurde Sophia Brommer von der AZ als beste junge Künstlerin ausgezeichnet und wurde 2016 in der Fachzeitschrift Opernglas darüber hinaus als beste Nachwuchskünstlerin nominiert.
Die vielseitige Sopranistin ist regelmäßiger Gast auf der Konzertbühne. Seit 2014 gastierte sie mit dem WDR Symphonieorchester in der Philharmonie Köln, dem Konzerthaus Dortmund sowie in San Sebastian unter Jukka Pekka Saraste, im Münchner Herkulessaal mit dem BR Radio Orchester unter Ulf Schirmer, mit den Bamberger Symphonikern unter Jonathan Nott, mit dem SWR Symphonie Orchester, dem Gewandhausorchester unter Herbert Blomstedt, beim Festival Lanaudiere in Montreal und Quebec in Kanada mit Les Violons du Roy unter Bernard Labadie und beim Festival Guerre et Paix in Liège unter Christian Arming. Die kommende Saison führt sie erstmals mit der Internationalen Bachakademie Stuttgart unter Hans-Christoph Rademann mit „Beethovens 9. Sinfonie“ durch Deutschland. 2014 präsentierte sie sich als Liedsängerin bei OEHMS Classics mit ihrer erste Solo CD „Aufbruch“, gefolgt vom zweiten Album „Promessa“, das italienische und französische Koloraturarien umfasst. Beim Neujahrskonzert 2020 wird sie erneut an der Oper Graz zu erleben sein.

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Aufführungen mit Sophia Brommer