Simon Eichenberger


Der aus der Schweiz stammende Choreograph und Regisseur absolvierte seine Ausbildung beim Schweizer Kammerballett in Zürich bei Jean Deroc. Mit „Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär“ und „Wochenend & Sonnenschein“ begann 2007 seine eigene Laufbahn als Choreograf. Er choreographierte neben zahlreichen anderen Stücken „Gigi“ an der Oper Graz, „Der Besuch der alten Dame“ bei den ThunerSeespielen, „Into the Woods“ am Musiktheater Linz und „Candide“ an der Staatsoper Hannover. Für „Rebecca“ am Theater St. Gallen und Stuttgart Stage Entertainment wurde er von der Fachzeitschrift „musicals“ als „Beste Choreographie“ ausgezeichnet, wie auch für „Catch Me If You Can“ an den Kammerspielen der Josefstadt. Den deutschen Musicaltheaterpreis in der Kategorie „Beste Choreographie“ erhielt er 2015 für „Das Wunder von Bern“ am Hamburger Theater an der Elbe und 2016 für „In 80 Tagen um die Welt – Oder wie viele Opern passen in ein Musical?“ am Musiktheater Linz. Die mit Stefan Huber kreierte Uraufführung von „Io Senza Te“ in Zürich wurde mit dem Prix Walo 2016 ausgezeichnet. Sein doppeltes Regiedebüt feierte er 2017 am Staatstheater Schwerin mit „West Side Story“ und bei den Zwingenberger Schlossfestspielen mit der „Rocky Horror Show“.  Außerdem war er unter anderem an der neuen Show „Forever Young“ am Musiktheater Linz und der Compilationshow „WAHNSINN!“ beteiligt. In der Saison 2018/19 übernimmt Simon Eichenberger die Choreographie von „Polnische Hochzeit“ an der Oper Graz.