Sebastian Ritschel


Sebastian Ritschel wurde 1980 in Düsseldorf geboren und studierte Musik- und Theaterwissenschaft an der Universität Leipzig. Seit der Spielzeit 2017/18 ist er Operndirektor der Landesbühnen Sachsen und war zuvor Hausregisseur und Dramaturg am Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau.
Als Regisseur und Ausstatter erarbeitete er sich in mehr als 40 Produktionen ein vielseitiges Repertoire in Oper, Operette und Musical. So inszenierte er u. a. „Alcina“ (Theater Münster), „Cabaret“ und „Jesus Christ Superstar“ (Theater Magdeburg), „Die lustige Witwe“ und „Die Dreigroschenoper“ (Staatsoperette Dresden) oder „Linkerhand“, „La Traviata“ und „Eugen Onegin“ (GHT Görlitz-Zittau). Mit der deutschsprachigen Erstaufführung von „The Light in the Piazza“ von Craig Lucas und Adam Guettel sowie der intensiven Auseinandersetzung mit den Werken von Stephen Sondheim setzt er sich verstärkt für eine kontinuierliche Repertoireerweiterung im Genre Musical ein. In der Saison 2018/2019 debütiert Sebastian Ritschel mit Joseph Beers Operette „Polnische Hochzeit“ an der Oper Graz. In der laufenden Spielzeit sind außerdem Inszenierungen von Sergej Prokofjews „Die Liebe zu den drei Orangen“ (Theater Münster), „My Fair Lady“ (Staatsoperette Dresden) und Leoš Janáčeks „Kát’a Kabanová“ (Landesbühnen Sachsen) geplant.