Michaela Mayer-Michnay


Kostüme

Michaela Mayer-Michnay studierte Bühnenbild und Kostümgestaltung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst ihrer Heimatstadt Graz. Nach dem Erstengagement in Solothurn und Arbeiten in Innsbruck, Karlsruhe und Zürich war sie von 1980 bis 2002 Ensemblemitglied der Vereinigten Bühnen Graz. Hier entstanden mehr als 100 Arbeiten für alle Genres, wie beispielsweise „Faust I“ und „Faust II“ (Regie: Kurt Josef Schildknecht), Uraufführungen von und unter der Regie von Wolfgang Bauer, Gerhard Roths „Erinnerungen an die Menschheit“ (in Zusammenarbeit mit Günter Brus), „Der Traum ein Leben“ (Regie: Martin Kušej), weiters Inszenierungen von Michael Wallner („Die letzten Tage der Menschheit“, „Der Rosenkavalier“) und Peter Konwitschnys („Die verkaufte Braut“, „Die Entführung aus dem Serail“, „Aida“, „Macbeth“, „Falstaff“, „König Lear“ und „Così fan tutte“). Hinzu kommen die Kostüme für „My Fair Lady“, die 2016 erneut an der Oper Graz zu sehen ist.
Michaela Mayer-Michnay arbeitete für den steirischen herbst und die styriarte („Il re pastore“, „Des Teufels Lustschloss“), und Gastspiele führten sie nach Bremen („Idomeneo“), ans Wiener Volkstheater und in die Josefstadt, ans Schauspielhaus Düsseldorf, nach Saarbrücken und zum Lehár-Festival in Bad Ischl („Die lustige Witwe“, „Giuditta“, „Im weißen Rössl“, „Gigi“). Mit Peter Konwitschny arbeitete sie auch an der Komischen Oper Berlin („Don Giovanni“, „Das Land des Lächelns“) und in Leipzig („Alceste“, „Iphigenie in Aulis“).