Michael Hauenstein


Michael Hauenstein erhielt seine Gesangsausbildung in Zürich Ivan Konsulov, mit dem er heute noch arbeitet.
2011 debutierte er als Tom („Un ballo in maschera“) am Pfalztheater Kaiserlautern, wo er weiters als Warlaam („Boris Godunow“), Zaccaria („Nabucco“) und Sparafucile („Rigoletto“) zu sehen war. Auftritte als Zaccaria führten ihn auch ans Theater Halle, und sein Debut als Komtur („Don Giovanni“) gab er am Theater Basel. Zu seinen Partien am Tiroler Landestheater Innsbruck zählen Wassermann („Rusalka“), La Roche („Capriccio“), Rocco („Fidelio“) und Timur („Turandot“); für letztere Partie wurde er 2017 beim Österreichischen Musiktheaterpreis in der Kategorie „Bester Nachwuchskünstler“ ausgezeichnet. In der Saison 2017/18 war er als Ensemblemitglied der Zürcher Oper verpflichtet, wo er als Basilio („Il barbiere di Siviglia“) und Mattis („Ronja Räubertochter“) zu sehen war.
Nun ist Michael Hauenstein freischaffend tätig und singt in Zürich Partien wie Bartolo („Le nozze di Figaro“) und Waldner („Arabella“). Am Staatstheater Kassel wird er 2020 als Wassermann gastieren.
Zu seinem Konzertrepertoire zählen Verdis „Messa da requiem“ und Rossinis „Petite messe solenelle“. 2014 erschien seine erste CD (mit Arien aus „Faust“, „Eugen Onegin“, „Don Carlo“, „Nabucco“ u. a.).
Sein Debut an der Oper Graz gibt er im Herbst 2018 als Basilio in der Wiederaufnahme von „Der Barbier von Sevilla“.