Maximilian von Mayenburg


Geboren in München, begann Maximilian von Mayenburg in Berlin ein Gesangsstudium und studierte zudem Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“. Überregional beachtet wurde seine Fassung für Kinder von „Der Ring des Nibelungen“, die 2011 bei den Bayreuther Festspielen und 2013 an der Oper Leipzig zu sehen war. 2012 inszenierte er Wolfgang Mitterers „Das tapfere Schneiderlein“ an der Werkstattbühne der Staatsoper im Schillertheater. Als Gewinner des Regiewettbewerbs der Deutschen Bank Stiftung „Akademie Musiktheater heute“ (2012) inszenierte er „Cendrillon“, eine Kammeroper von Pauline Viardot, im Rahmen der Osterfestspiele von Baden-Baden. Für diese Produktion wurde er 2013 in der „Opernwelt“ zwei Mal als „bester Nachwuchskünstler“ nominiert. Sein erfolgreiches Debut als Schauspiel-Regisseur gab er 2013/14 am Theater Baden-Baden mit „The King’s Speech“ von David Seidler. 2014 inszenierte er „Der Rosenkavalier“ am Theater Gera/Altenburg, für den er von der „Opernwelt“ erneut als „bester Nachwuchskünstler“ nominiert wurde. Für die Inszenierung der Oper „Xerxes“ am Theater Bielefeld erhielt er 2015 den Sonderpreis Tischlerei der Deutschen Oper. Zu seinen weiteren Opern-Inszenierungen zählen die Uraufführung der Oper „Die Schneekönigin“ (Weimar), „Il trittico“ und „Der Freischütz“ (Bielefeld), „Die Zauberflöte“ (Heidelberg), sowie „The Turn of the Screw“ (Bern).
Mit „Le nozze di Figaro“ präsentiert er 2017/18 seine erste Inszenierung an der Oper Graz.