Maria Happel


Maria Happel, im Spessart geboren, studierte Schauspiel an der renommierten Schauspielschule Bühnenstudio bei Hedi Höpfner in Hamburg. Nach dem Studium trat Maria Happel an Schauspielhäusern in Bremen, Köln und Hannover auf, bevor sie 1991 von Claus Peymann ans Wiener Burgtheater engagiert wurde. Ihm folgte sie auch für einige Jahre ans Berliner Ensemble, kehrte 2002 dann ans Burgtheater zurück, wo sie u. a. mit Regisseuren wie Klaus Maria Brandauer, Ruth Berghaus, Adolf Dresen, Barbara Frey, Werner Schröter, Paulus Manker, Dimiter Gotscheff, Karin Henkel und David Bösch arbeitete. Maria Happel wurde 1999 mit der Kainz Medaille der Stadt Wien geehrt, 2003 erhielt sie den Wiener Theaterpreis Nestroy, 2014 den Nestroy-Publikumspreis, 2016 ist Maria Happel zur Kammerschauspielerin am Burgtheater ernannt worden. Neben ihrer schauspielerischen Tätigkeit führt Maria Happel auch selbst Regie, u. a. am Grazer Schauspielhaus („Piaf“ von Pam Gems, 2000), bei den Festspielen Reichenau und auch am Wiener Burgtheater. Als ausgebildete Mezzosopranistin feierte Maria Happel dort mit ihrem Edith-Piaf-Liederabend große Erfolge. Maria Happel ist regelmäßig in Kino- und Fernsehproduktionen zu sehen, u. a. seit 2010 in der Serie „SOKO Donau“, in „Die Friseuse“ (Regie: Doris Dörrie, 2009), „Klimawechsel“ (Regie: Doris Dörrie, 2009), „Bauernopfer“ (Regie: Wolfgang Murnberger, 2011), „Die Manns“ (Regie: Heinrich Breloer, 2001) oder „Tatort – Unter uns“ (Regie: Margarete von Trotta, 2008). An der Oper Graz ist sie 2017/18 zu Gast, um Leonard Bernsteins „Candide“ in der Textfassung von Loriot zu interpretieren.