Marco Comin


Der Venezianer Marco Comin war von 2012 bis 2017 Chefdirigent am Staatstheater am Gärtnerplatz in München, wo u. a. für Honeggers „Johanna auf dem Scheiterhaufen“, „Semele“, „Die Entführung aus dem Serail“, Tschaikowskis „Iolanta“, „Aida“, die Uraufführung von Cerhas „Onkel Präsident“, „Peter Grimes“, „La sonnambula“ sowie „King Arthur“ unter seiner Leitung standen.
Als Operndirigent gastierte er an der Staatsoper Budapest („Tosca“, „Carmen“, Otello“, in der Saison 2017/18 „Cavalleria rusticana“ und „Pagliacci“), Staatsoper Stuttgart („Luisa Miller“, „Nabucco“, 2017/18 „Death in Venice“) und an der Komischen Oper Berlin („Le nozze di Figaro“).
Marco Comin studierte am Conservatorio di Musica „Benedetto Marcello“ Venedig sowie an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Nach dem Studium war er Zweiter Kapellmeister am Deutschen Nationaltheater Weimar, wo er „Nabucco“, „Tosca“, „Guillaume Tell“ und Reimanns „Melusine“ dirigierte. 2008 wurde er Erster Kapellmeister und Stellvertretender GMD am Staatstheater Kassel. Dort war er mit „Don Giovanni“, „Lucia di Lammermoor“, „Faust“, „Otello“, Brittens „A Midsummernight’s Dream“ und vielen Sinfoniekonzerten erfolgreich. Konzerte dirigierte er u. a. mit den Münchner Philharmonikern, der Nordwest Deutschen Kammerphilharmonie, der Philharmonie Essen, der Mecklenburgischen Staatskapelle und der Jenaer Philharmonie.
Sein Debut an der Oper Graz gab er 2016 mit „Die Entführung aus dem Serail“. Hier dirigierte er 2017 die Grazer Erstaufführung von „La Rondine“, und an die Oper Graz kehrt er 2017/18 mit einer Neuproduktion von „Le nozze di Figaro“ zurück.