Lorenzo Fioroni


Inszenierung

1972 in Locarno geboren, studierte Lorenzo Fioroni nach einer Ausbildung zum Cellisten und einer intensiver Konzerttätigkeit Opernregie an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater Hamburg und arbeitete mit Ruth Berghaus und Götz Friedrich. Eigene Regiearbeiten, für die Fioroni in der Fachzeitschrift „Opernwelt“ bereits mehrfach als „Bester Regisseur“ nominiert wurde, realisierte er in Münster, Osnabrück, Heidelberg, Augsburg und Luzern, an den Staatstheatern in Oldenburg, Mainz und Kassel, an der Deutschen Oper Berlin sowie bei den Dresdner Musikfestspielen. Das Spektrum seiner Produktionen reicht neben Schauspielinszenierungen von „Orphée aux enfers“, „Così fan tutte“ oder „L’Italiana in Algeri“ über „Nabucco“, „Simon Boccanegra“, „La traviata“, „Turandot“, „La Bohème“, „Les contes d’Hoffmann“ bis hin zu „Dialogues des carmélites“, „Peter Grimes“ und „Le grand Macabre“. Am Staatstheater Kassel folgt auf „Der fliegende Holländer“, „Die Meistersinger von Nürnberg“, „Lohengrin“, „Tannhäuser“ und „Der Rosenkavalier“ 2018 „Madama Butterfly“. Am Theater Heidelberg erarbeitete er „Ariadne auf Naxos“, Christian Josts Oper „Rumor“ und „Pelléas et Mélisande“. Zu seinen aktuellen Arbeiten zählen Frank Martins „Der Sturm“ in Saarbrücken und „L’incoronazione di Poppea“ in Mannheim.
Fioroni gewann 2005 den Götz-Friedrich-Preis für Regie; seine Augsburger Inszenierungen von „Carmen“ und „Elektra“ wurden für den deutschen Theaterpreis DER FAUST nominiert.
An der Oper Graz inszenierte er in der Saison 2015/16 die Grazer Erstaufführung von Bohuslav Martinůs „Die Griechische Passion“. Zur Eröffnung der Spielzeit 2018/19 ist hier der Doppelabend „Cavalleria rusticana“ / „Pagliacci“ in seiner Inszenierung zu erleben.