Leonhard Garms


wuchs in Italien auf. Er studierte Dirigieren, Korrepetition und Musiktheorie an der Kunstuniversität Graz. Meisterkurse besuchte er bei Peter Eötvös, Arturo Tamayo und dem Klangforum Wien. Erste Arbeitserfahrungen während des Studiums führten ihn an die Oper Graz und zum Festival styriarte. 2005 begann er als Pianist an der Komischen Oper Berlin, 2008 wechselte er als Korrepetitor und Dirigent ans Theater Regensburg, wo er zahlreiche Repertoirevorstellungen, aber auch Uraufführungen leitete. Seit 2010 arbeitet Leonhard Garms freiberuflich (Ruhrtriennale, Staatstheater Wiesbaden, Nationaloper von Korea, Opéra de Lausanne, Wiener Festwochen). 2011/12 war er Kapellmeister an der Türkischen Staatsoper Istanbul. Seinem großen Interesse an zeitgenössischer Musik, Improvisation und Experimentellem geht er durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Instrumental-Ensembles nach.
2014 dirigierte an der Oper Graz die „Opern der Zukunft – So viel mehr an Leben“, 2015 Verdis „Otello“, und in der Saison 2015/16 hat er die Premiere von „Und der Himmel so weit – Ein Ballettabend für Franz Schubert“ dirigiert. 2017/18 kehrt er an die Oper Graz für die „Opern der Zukunft – Im Feuer ihres Blutes“ zurück.