Kay Stiefermann


Kay Stiefermann schloss sein Studium bei Kurt Moll mit Auszeichnung ab. Meisterkurse u. a. bei Montserrat Caballé und Hans Hotter rundeten seine Ausbildung ab. Seit seinem ersten Engagement an der Hamburgischen Staatsoper hat er viele große Partien des Bariton-Repertoires gesungen, wie beispielsweise Don Giovanni, Guglielmo und Don Alfonso („Così fan tutte“), Graf Almaviva („Le nozze di Figaro“), Eugen Onegin, Marcello („La Bohème“), Danilo („Die lustige Witwe“) und Eisenstein („Die Fledermaus“). In den letzten Jahren singt er immer häufiger Partien aus dem Deutschen Fach, wie den Holländer, Amfortas („Parsifal“), Kurwenal („Tristan und Isolde“), Simone („Eine florentinische Tragödie“), Gyges („König Kandaules“), Jochanaan („Salome“), Mandryka („Arabella“) und Don Pizarro („Fidelio“). Er gastierte an der Staatsoper Berlin, Komischen Oper Berlin, Deutschen Oper am Rhein, Oper Leipzig, Volksoper Wien, bei den Bayreuther Festspielen, der Ruhrtriennale sowie beim Lincoln Center Festival New York und arbeitete mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Bertrand de Billy, Marc Albrecht, Ulf Schirmer, Kirill Petrenko, Kent Nagano, Hartmut Haenchen und Valery Gergiev.

Zahlreiche Rundfunkproduktionen von WDR und BR sowie CD-Produktionen dokumentieren das breite Repertoire des Baritons. 2016 erschien seine erste Solo-CD („Deutsche Balladen“).

Sein Debut an der Oper Graz gab er 2006 als Zar Peter I. („Zar und Zimmermann“). 2019 kehrt er nach Graz in der Titelpartie von Karol Szymanowskis „König Roger“ zurück.