Katia Ledoux


Die junge Französische Mezzosopranistin Katia Ledoux wurde in Paris geboren. Ihre Liebe zur Musik brachte Sie nach Österreich wo sie 2008 den ersten Preis beim Jugendgesangswettbewerb „Prima la Musica“ bekam. Ein Jahr später wurde sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien (MDW) zugelassen. Derzeit studiert sie bei Prof. Ulf Bästlein an der Kunstuniversität Graz. Auf der Bühne war sie unter anderem als Maddalena in Verdis „Rigoletto“  (Passion Opera Festival 2013), als Marcellina in Mozarts „Le Nozze di Figaro“ als Gräfin von Schwabbel, die böse Stiefmutter in der deutschen Übersetzung von Massenets „Cendrillon“ als Zita in Puccinis „Gianni Schicchi“ als Nerone in „L’incoronazione di Poppea“ von Monteverdi, als Ganymed in „Die schöne Galathée“ von Suppé oder als Sulpice in Donizettis „La fille du régiment“. In Graz debütierte Sie im Juni 2017, unter der Leitung von Dirk Kaftan als Frau von Luber in „Der Silbersee“ von Kurt Weill im MUMUTh. Im Frühjahr 2014 wurde sie ausgewählt um bei einer Gedenkveranstaltung im österreichischen Parlament die Oper „Brundibár“ von Hans Krása aufzuführen. In das Sprechtheater schnupperte sie, als sie im Sommer 2016 bei den Festspielen in Reichenau in „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ unter der Regie von Beverly Blankenship auftrat. Für den heurigen „Steirischer Herbst“ wird sie die Oper „Electric Dreams“ von Matthew Shlomowitz uraufführen. Im Dezember debütiert sie an der Oper Graz als Mutter in „Amahl and the night visitors“ von Gian Carlo Menotti.