Johanni Van Oostrum


Die südafrikanische Sopranistin Johanni van Oostrum studierte Gesang an der Universität von Pretoria. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Ivor Bolton, Henrik Nánási, Massimo Zanetti, Stefan Soltesz, Stefan Solyom, Jan Willem de Vriend, Gianluca Marciano und Regisseuren wie Harry Kupfer, Barrie Kosky, Stephen Lawless, Tobias Kratzer und Vera Nemirova.
2017/18 debutierte Johanni van Oostrum an der der Minnesota Opera und am Theater Bonn als Gräfin Almaviva („Le nozze di Figaro“). Außerdem gab sie ihr Rollendebut als Chrysothemis („Elektra“) am Staatstheater Braunschweig. Im Frühjahr 2018 ist sie in Bern in der Titelpartie von Leoš Janáčeks „Katja Kabanova“ zu sehen, und im Juli 2018 wirkt sie in Baden-Baden in der „Zauberflöte“ unter der Leitung von Yannick Nézet-Séguin mit.
Gastengagements führten sie als Marschallin („Der Rosenkavalier“) ans Bolschoi-Theater Moskau, an die Komische Oper Berlin und an die Nederlandse Opera in Amsterdam, sowie als Gräfin Almaviva an die Bayerische Staatsoper München. Zu ihren weiteren Partien zählen Elsa („Lohengrin“), Ellen Orford („Peter Grimes“) am Staatstheater Wiesbaden, sowie Senta („Der fliegende Holländer“) in Bonn, Heidelberg und an der Cape Town Opera.
2015 gab sie als Grete („Der ferne Klang“) ihr Debut an der Oper Graz, an die sie 2018/19 mit ihrem Rollendebut als Salome in der Neuproduktion von Richard Strauss’ „Salome“ zurückkehrt.