Joachim Klein


Joachim Klein ist seit 1994 Beleuchtungsmeister und Lichtdesigner der Oper Frankfurt, deren Beleuchtungsabteilung er seit 2013 leitet. Zu seinen letzten Arbeiten in Frankfurt zählen Inszenierungen von Tilmann Köhler („Radamisto“), Benedict Andrews („Stiffelio“), Harry Kupfer („Iwan Sussanin“), Barrie Kosky („Carmen“), Johannes Erath („Euryanthe“), Vincent Boussard („Adriana Lecouvreur“, „Ezio“), Brigitte Fassbaender („Ariadne auf Naxos“), sowie Walter Sutcliff („L’Orontea“). Er gastiert regelmäßig im In- und Ausland, u. a. in Edinburgh, Göteborg, Los Angeles, Madrid, Neapel, Oslo und Sevilla, wobei Arbeiten an der Bayerischen Staatsoper („Der feurige Engel“ in einer Inszenierung von Barrie Kosky, „Un ballo in maschera“ in einer Inszenierung von Johannes Erath), bei Salzburger Osterfestspielen (Stefan Herheims Inszenierung der „Salome“), in Karlsruhe („Boris Godunow“, inszeniert von David Hermann), an der Hamburgischen Staatsoper („Das schlaue Füchslein“ in einer Inszenierung von Johannes Erath) und beim Glyndebourne Festival („Saul“, inszeniert von Barrie Kosky) hervorzuheben sind. 2014 wurde er in London mit dem Knight of Illumination Award für das beste Beleuchtungsdesign in Großbritannien ausgezeichnet.
Zu seinen Arbeiten an der Oper Graz zählen Johannes Eraths Inszenierungen von „Elektra“ und „Die tote Stadt“, sowie Peter Konwitschnys Inszenierungen von „Pique Dame“ und „La Traviata“, die – nach Stationen in Nürnberg, an der English National Opera und am Theater an der Wien – 2016 erneut in Graz zu sehen ist.