Jesper Kongshaug


Jesper Kongshaug stammt aus Dänemark und studierte in den USA. Er arbeitete für zahlreiche Theater, Opernhäuser, Ballettcompagnien, Performancegruppen und TV-Produktionen und gilt als einer der radikalsten und innovativsten Lichtdesigner in Dänemark.

Zu seinen Opernproduktionen zählen „Der Ring des Nibelungen“, „Le Grand Macabre“, „Die Frau ohne Schatten“ und „Falstaff“ in Kopenhagen, „Lohengrin“ an der Deutschen Oper Berlin, „La Traviata“ in Stockholm, „Der Rosenkavalier“ in Lyon, sowie „Tristan und Isolde“ in Helsinki. In Österreich hat er bereits an der Staatsoper („Idomeneo“) und am Theater an der Wien („Le nozze di Figaro“) gearbeitet. Tanz- und Musical-Produktionen hat er am Betty Nansen Theatre („Vertical Road“ von Akhram Kahn, „Hair“) und Malmö („Miss Saigon“) geleuchtet. Zu seinen Arbeiten auf dem Gebiet der Architektur zählen die Ausstellung „Northern Lights“ am Kennedy Center sowie das Lichtdesign am dänischen National-Aquarium „Den Blå Planet“.
Bereits 2016/17 hat er das Licht für „Eine Nacht in Venedig“ an der Opéra de Lyon gestaltet; nun ist diese Produktion in der Saison 2017/18 auch an der Oper Graz zu sehen.