Holger Müller-Brandes


Holger Müller-Brandes studierte Musiktheater-Regie in Hamburg. Seine Lehrer waren Götz Friedrich sowie die Schauspielregisseurin Elke Lang. Gemeinsam mit der Bühnenbildnerin Katrin Lea Tag gewann er 1998 den ersten Ring Award. 1999 erarbeiteten die beiden im Next Liberty Harrison Birtwistles „Punch and Judy“, und im Februar 2019 arbeiten die beiden an der Oper Graz bei Karol Szymanowskis „König Roger“ erneut zusammen.
Holger Müller-Brandes inszenierte nicht nur Werke des traditionellen Opernrepertoires wie „Così fan tutte“, „Die Entführung aus dem Serail“, „La Cenerentola“, „Der Freischütz“, „Der fliegende Holländer“, „Macbeth“, „Hänsel und Gretel“ und „Ariadne auf Naxos“, sondern auch regelmäßig Werke des 20. und 21. Jahrhunderts. Hier sind „Drei Wünsche“ von Bohuslav Martinů, „Satyricon“ von Bruno Maderna, die deutsche Erstaufführung von Mieczyslaw Weinbergs „Die Passagierin“, Grigori Frids „Briefe des Van Gogh“, sowie Uraufführungen von Erhan Sanris „die humanisten“, Wolfgang Knuths „Friedrich und Katte“ und „Bringt sie um, soll Gott sie doch richten – G .W. Bush“, Juliane Kleins „Glück“ und „Allein“, schließlich der Unterwasseroper „Das Alter der Welt“ von Susanne Stelzenbach zu erwähnen.
Holger Müller-Brandes arbeitet zudem regelmäßig im Schauspiel. Hier sind Uraufführungen der Stücke von Simone Kucher („Im Licht – Pola Negri“ und „Traumfabrik“) und Can Fischer („Zart“) anzuführen. Produktionen des musikalischen Unterhaltungstheaters – wie zuletzt „Hello, Dolly“ an der Kammeroper Köln – ergänzen die Regiearbeiten von Holger Müller-Brandes.