Gina Mattiello


Die Schauspielerin, Vokalistin und Autorin Gina Mattiello hat in Bern das Masterstudium „Théâtre Musical – Composition and Theory“ und „Literarisches Schreiben“ abgeschlossen. Sie realisierte zahlreiche Uraufführungen im Bereich der Neuen Musik und des Musiktheaters und trat mit Ensembles für zeitgenössische Musik auf (NewTonEnsemble, quartett22, oenm, Ensemble PHACE, Ensemble EIS, zinc & copper works, Koehne Quartett). Eine regelmäßige Zusammenarbeit verband sie mit dramagraz und Ernst Marianne Binder. Sie initiierte und co-kuratierte das „e_may Festival für neue und elektronische Musik“. Als Performerin gastiert sie regelmäßig bei Festivals wie Wien Modern, Wiener Festwochen, Steirischer Herbst, Klangspuren Schwaz, Bern Music Festival, Music of the Centuries Stuttgart, sowie im Wiener Konzerthaus, im Künstlerhaus Wien und in der Dampfzentrale Bern. Gina Mattiello war als Schauspielerin beim Taschenopernfestival in „fremd körper“ von Reinhold Schinwald zu erleben sowie 2014 im Rahmen der „Opern der Zukunft – Soviel mehr an Leben“ in „k. frammenti dell’attesa“ von Lorenzo Romano und „hystéra“ von Zesses Seglias. Außerdem war sie in der Sprechoper „Kein Licht“ von Elfriede Jelinek zu hören. Sie schrieb das Libretto zu „GAIA – a dystopian vision“ und publizierte ihren ersten Lyrikband, „Zikadengesänge“. Sie lehrt Sprecherziehung am Johann-Joseph-Fux-Konservatorium Graz.
2018 wirkt sie bei den „Opern der Zukunft – Im Feuer ihres Blutes“ in Javier Quislants „Mirada antigua“ mit.