Gideon Davey


Gideon Davey stammt aus Bristol und arbeitet international als Ausstatter für Theater, Film und Fernsehen. 2005 wurde er von der Fachzeitschrift „Opernwelt“ für seine Kostüme, für Monteverdis „Il ritorno d’Ulisse in patria“ an der Bayerischen Staatsoper München, als „Kostümbildner des Jahres“ ausgezeichnet. Zu seinen ersten Arbeiten gehören die Kostüme für Andreas Homokis Inszenierungen von „Pagliacci“ und „Von heute auf morgen“ am Teatro La Fenice in Venedig, „Der Rosenkavalier“ und „Robin Hood“ an der Komischen Oper Berlin sowie „Roméo et Juliette“ an der Bayerischen Staatsoper München. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn auch mit David Alden, mit dem er u. a. „Luisa Miller“ (Lyon), „Radamisto“ (Santa Fe, English National Opera), den „Ring“ (Bayerische Staatsoper), „Don Giovanni“ (Oper Köln) und „Alcina“ (Berlin) auf die Bühne gebracht hat. Er entwarf u. a. die Kostüme für „David et Jonathas“ an der Opéra Comique Paris, „Die Meistersinger von Nürnberg“ an der Nationale Opera Amsterdam, „Das schlaue Füchslein“ in Straßburg und „Lohengrin“ am Royal Opera House Covent Garden London. Auch war er Produktionsdesigner des Feature-Films „Die neun Leben des Tomas Katz“. Darüber hinaus waren seine Arbeiten in Maastricht, Rom, Bordeaux, Versailles, Hamburg und am Bolschoi-Theater Moskau zu bestaunen. Kommende Produktionen führen ihn, neben der Staatsoper Dresden und dem Opernhaus Zürich, an die Mailänder Scala und an die Komische Oper Berlin.
Das Bühnenbild zu „Simon Boccanegra“ (2005) war seine erste Arbeit an der Oper Graz. Nach dem Bühnenbild zu „Eugen Onegin“ in der Saison 2017/18, kehrt er für Verdis „Don Carlo“ nach Graz zurück und ist für das Bühnenbild verantwortlich.