Gideon Davey


Gideon Davey stammt aus Bristol und arbeitet international als Ausstatter für Theater, Film und Fernsehen. 2005 wurde er von der Fachzeitschrift „Opernwelt“ für seine Kostüme für Monteverdis „Il ritorno d’Ulisse in patria“ an der Bayerischen Staatsoper München als „Kostümbildner des Jahres“ ausgezeichnet. Zu seinen ersten Arbeiten gehören die Kostüme für Andreas Homokis Inszenierungen von „Pagliacci“ und „Von heute auf morgen“ am Teatro La Fenice in Venedig, „Der Rosenkavalier“ und „Robin Hood“ an der Komischen Oper Berlin sowie „Roméo et Juliette“ an der Bayerischen Staatsoper München. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn auch mit David Alden, mit dem er u. a. „Luisa Miller“ (Lyon), „Radamisto“ (Santa Fe, English National Opera), den „Ring“ (Bayerische Staatsoper), „Don Giovanni“ (Oper Köln) und „Alcina“ (Berlin) auf die Bühne gebracht hat. 2013 entwarf er die Kostüme für „David et Jonathas“ an der Opéra Comique Paris, „Die Meistersinger von Nürnberg“ an der Nationale Opera Amsterdam und „Das schlaue Füchslein“ in Straßburg. Auch war er Produktionsdesigner des Feature-Films „Die neun Leben des Tomas Katz“. Darüber hinaus waren seine Arbeiten in Dresden, Maastricht, Rom, Bordeaux, Versailles, Hamburg, Zürich und am Bolschoi-Theater Moskau zu bestaunen. Für 2018 ist er für das Kostümbild des „Lohengrin“ am Royal Opera House Covent Garden London verantwortlich. Das Bühnenbild zu „Simon Boccanegra“ (2005) war seine erste Arbeit an der Oper Graz. Nun kehrt er 2017/18 nach Graz zurück, um das Bühnenbild zu Tschaikowskis „Eugen Onegin“ zu entwerfen