Emily Dorn


Die kanadische Sopranistin Emily Dorn erhielt ihre Ausbildung an der McGill University und am Mannes College. Nach Auftritten als Violetta Valery („La traviata“) in Williamsburg (Virginia), als Gounods Juliette an der Palm Beach Opera, in „Rienzi“ mit dem Opernorchester New York auf, als Phaedra in Christopher Parks Oper „Phaedra and Hippolytus“ am Palácio das Artes in Brasilien und als Echo („Ariadne auf Naxos“) am Tanglewood Music Center unter Christoph von Dohnányi wurde sie 2012/13 Mitglied des Jungen Ensembles der Semperoper Dresden, deren Ensemble sie von 2015 bis 2018 angehörte. Zu ihren Partien in Dresden zählen Susanna („Le nozze di Figaro“), Fiordiligi („Così fan tutte“), Pamina („Die Zauberflöte“), Baronin Freimann („Der Wildschütz“), Violetta Valery, Micaëla („Carmen“), Musetta („La Bohème“), Gretel, Najade („Ariadne auf Naxos“), Prinzessin („Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“), Regina („Mathis der Maler“), Bubikopf („Der Kaiser von Atlantis“), Prinzessin („Die Prinzessin auf der Erbse“), Katja („Die Passagierin“) und Adele („Die Fledermaus“). Gastspiele führten sie als Mimì („La Bohème“) nach Lausanne, als Donna Anna („Don Giovanni“) nach Montréal und als Susanna nach Savonlinna.

Seit 2018/19 ist Emily Dorn am Landestheater Detmold engagiert, wo sie Lady Harriet Durham („Martha“), Margarethe („Faust“) und Julia de Weert („Der Vetter aus Dingsda“) singt. In Planung ist ein Gastspiel als Micaela in Seattle.

2019 gastiert sie erstmals an der Oper Graz als Lady Harriet Durham („Martha“).