Ezgi Kutlu


Die türkische Mezzosopranistin Ezgi Kutlu erhielt ihre Ausbildung in Ankara, an der Juilliard School of Music in New York und am Curtis Institute of Music in Philadelphia. Sie gewann u. a. den Marian Anderson Award und war Mitglied im Young Singers Project der Salzburger Festspielen.
Nach einem Festengagement am Staatstheater Nürnberg, wo sie u. a. Partien wie Dorabella („Così fan tutte“) und Komponist („Ariadne auf Naxos“) gesungen hat, ist sie freischaffend tätig. Gastspiele führten sie an die Staatsoper Stuttgart, die Komische Oper Berlin, nach Rom (unter Riccardo Muti), sowie nach St. Petersburg. Hinzu kommen Verpflichtungen am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, beim Edinburgh Festival, mit dem London Philharmonic Orchestra in der Royal Festival Hall und an der Deutschen Oper am Rhein. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Giulio Cesare, Amastris („Xerxes“), Juno („Semele“), Donna Elvira („Don Giovanni“), Isabella („L’Italiana in Algeri“), Angelina („La Cenerentola“), Fenena („Nabucco“) und Carmen. Sie arbeitete mit Regisseuren wie Barrie Kosky, Christoph Waltz, Igor Bauersima, Chris Alexander, Peter Konwitschny, Jean-Paul Scarpitta, Calixto Bieito und Sebastian Baumgarten. Christoph Altstaedt, Maurizio Benini, Jan Caeyers, Friedrich Haider, Enrique Mazzola, Nicholas Milton, Kristiina Poska, Christof Prick, André de Ridder und Sébastien Rouland sind einige der Dirigenten, unter denen sie gesungen hat.
2018/19 gibt sie ihr Debut an der Oper Graz als Santuzza („Cavalleria rusticana“).