Elena Pankratova


Der russischen Sopranistin Elena Pankratova gelang der internationale Durchbruch 2010 beim Maggio Musicale in Florenz als Färberin („Die Frau ohne Schatten“). In dieser Partie war sie weiters an der Mailänder Scala, am Teatro Colón in Buenos Aires, an der Bayerischen Staatsoper München, am Royal Opera House Covent Garden in London und an der Royal Danish Opera in Kopenhagen zu sehen. International gefeiert ist sie im deutschen (Elektra, Leonore, Sieglinde, Ortrud, Senta und Venus) und italienischen Fach (Turandot, Tosca, Odabella, Santuzza, Amelia und Leonora). Zu sehen ist sie in Amsterdam, am Teatro San Carlo in Neapel, am Mariinski-Theater in Sankt Petersburg, am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, an der Opéra de Lyon, an der Wiener Staatsoper, an der Deutschen Oper Berlin, im Concertgebouw Amsterdam, im NHK Tokyo und an der Semperoper Dresden. Seit 2016 singt sie bei den Bayreuther Festspielen die Kundry („Parsifal“).
Sie arbeitet mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Valery Gergiev, Kirill Petrenko, Christian Thielemann, Pinchas Steinberg, Semyon Bychkov, Peter Schneider, Hartmut Haenchen, Donald Runnicles sowie mit Regisseuren wie Krzysztof Warlikowski, Stefan Herheim, Yannis Kokkos, Claus Guth, Paul Curran, Romeo Castellucci, Carlus Padrissa, Andreas Homoki und Olivier Py zusammen.
Ihre Einspielung von Modest Mussorgskis „Lieder und Tänze des Todes“ wurde 2014 veröffentlicht und wurde für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert. Mit den „Liedern und Tänzen des Todes“ ist sie im Juni 2019 in der Oper Graz zu erleben.
Seit 2015 hat Elena Pankratova eine Professur für Gesang der Kunstuniversität Graz inne.