Charles Edwards


Geboren in Newcastle upon Tyne, studierte Charles an der Central School of Art and Design in London. Er ist weltweit als Bühnenbildner und Regisseur an den renommiertesten Bühnen Europas und den USA tätig. Für das Royal Opera House Covent Garden entwarf er die Bühne für „Elektra“, bei der er auch Regie führte, sowie die Bühne „Faust“, „Werther“ und „Adriana Lecouvreur“. Ebenso ist er für das Bühnenbild von „A Midsummer Night’s dream“, „Katja Kabanova“ und „Lucia di Lammermoor“ an der English National Opera verantwortlich. In den USA kreierte er Bühnenräume an der Dallas Opera, Lyric Opera Chicago, Houston Grand Opera, sowie an der Metropolitan Opera in New York. Auch in Europa gestaltete er schon an vielen Opernhäusern das Bühnenbild. So entwarf er am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken „Salome“, „Tamerlano“ an der Komischen Oper Berlin, „Le nozze di Figaro“ am Théâtre des Champs Elysées in Paris, „Die tote Stadt“, ebenfalls in Paris am Théâtre du Châtelet, „Attila“ an der Opéra National du Rhin Strasbourg, „Eugen Onegin“ in Mannheim, „Boris Godunow“ in Stuttgart, „La forza del destino“ an der Königlichen Oper Kopenhagen und „Falstaff“ an der Wiener Staatsoper. Zu seinen aktuellen Produktionen in der Saison 2018/19 zählen u. a. „I masnadieri“ am Teatro alla Scala und „Die Sache Makropulos“ an der Oper Bonn.
Als Regisseur debutierte er 2001 mit „Così fan tutte“ an der Mid-Wales Opera. Es folgten „ Oedipus Rex“ an der Opera North und „Elektra“ am Royal Opera House Covent Garden. Er führte Regie und entwarf das Bühnenbild bei „Maria di Rohan“ für das Wexford Festival, bei „Turandot“ für De Reisopera, sowie bei „Tristan und Isolde“ in Lissabon.
An der Oper Graz gestaltete er in der Saison 2003/04 die Bühne zu „Parsifal“. 2018/19 kehrt er nach Graz als Bühnenbildner von „Kiss Me, Kate“ zurück.