Annemarie Kremer


Die niederländische Sopranistin Annemarie Kremer studierte Gesang, Klavier und Tanz in Maastricht. Ihr Debut als Ilia („Idomeneo“) gab sie in Aachen, und seit ihrem Rollendebut als Salome an der Volksoper Wien im Jahre 2011 hat sie diese Partie in Moskau, São Paulo, Hong Kong, Neapel, Hannover und Essen gesungen. In der Titelpartie von „Madama Butterfly“ wurde sie erst in den USA, dann in Europa gefeiert, und weiters zählen Partien wie Agrippina, Gräfin Almaviva („Le nozze di Figaro“), Donna Elvira („Don Giovanni“), Vitellia („La clemenza di Tito“),Medea, Norma, Luisa Miller, Manon Lescaut, Maddalena („Andrea Chénier“), Tosca, Rusalka und Rosalinde („Die Fledermaus“) zu ihrem Repertoire. Hinzu kommen „Das Wunder der Heliane“ an der Volksoper Wien und in Freiburg, Elisabeth (in der französischen Version von „Tannhäuser“) in Monte-Carlo, sowie Ursula („Mathis der Maler“) an der Semperoper. Gastspiele gab sie in Frankfurt, Leipzig, Stuttgart, Paris, an der Deutschen Oper am Rhein, in Montreal, Antwerpen, Dortmund, an der Opera North, in Wiesbaden, Stockholm, Amsterdam und Zagreb.
In Planung sind 2018/19 Salome in Essen, Turandot in São Paulo, Isolde in Linz und im Frühjahr 2019 Tosca an der Oper Graz.