Andrzej Lampert


Der junge polnische Tenor wurde in Chorzów geboren, wo er die Vokalabteilung der Nationalen Musikschule absolvierte, um später an der Musikakademie in Katowice Jazz und Popularmusik zu studieren. Nach dem Vertiefen seiner Studien wurde Andrzej Lampert bei mehreren Gesangswettbewerben ausgezeichnet – u. a. im Rahmen der Sommerakademie der Salzburger Festspiele. Sein Operndebüt gab Andrzej Lampert an der Schlesischen Oper in Bytom, mit Alfredo. Es folgten Partien wie Lenski („Eugen Onegin“), Pinkerton, Nemorino, Paris („La belle Heléne“) und Walther. Als Alfredo war Andrzej Lampert an der Opéra National de Montpellier und als Tamino an der Bühne Baden zu Gast.
Konzertaufführungen und Oratorien führten ihn nach Kanada und Deutschland. Eine enge Zusammenarbeit verbindet Andrzej Lampert mit Professor Conrad Artmüller. Unter seiner Leitung konnte der Tenor mit großem Erfolg als Evangelist in der Matthäus- und Johannespassion auch in diesem Repertoire Erfahrung sammeln. Veröffentlichungen auf CD sind: die Oper PARIA, von Stanislav Moniusko (DUX), sowie die CD zum Film „Music War and Love“ in der Koproduktion mit Frank Roos – zusammen mit NOSPR (Nationales Symphonisches Orchester des Polnisches Radios).
Jüngst war er an den Opernhäusern in Krakau, Stettin und Bialystock u. a. als Alfredo, Rodolfo und Ernesto engagiert und als Konzertsänger mit dem Nationalorchester des polnischen Radios zu erleben. An der Oper Graz singt er in der Saison 2018/19 die Rolle des Hirten in „König Roger“.