Adriane Westerbarkey


Kostümrealisation

In München geboren, erhielt Adriane Westerbarkey ihre Ausbildung als Theatermalerin an der Bayerischen Staatsoper München, an der sie diesen Beruf von 1996 bis 1999 ausübte. Von 1993 bis 2003 wirkte sie zudem bei diversen Projekten der Bayerischen Theaterakademie mit. 2001 studierte sie Kostüm- und Bühnenbild bei Karl-Ernst Herrmann. Seit 2003 als freischaffende Kostüm- und Bühnenbildnerin tätig, erarbeitet sie mit Christiane Schneider, André Wilms, Urs Troller, Wanda Golonka und Florentine Klepper Schauspiel- und Opernproduktionen am Schauspiel und der Oper Frankfurt, am Staatstheater Stuttgart, Nationaltheater Mannheim und am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Adriane Westerbarkey war außerdem bei den ARD-Hörspieltagen des Zentrums für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe, beim Tokyo Wonder Site-Musikfestival und am Megaron in Athen als Bühnen- und Kostümbildnerin tätig, gestaltete Trickfilme und war künstlerische Leiterin des Education-Programms „zukunft@bphil“ der Berliner Philharmoniker.
Zu den Produktionen mit Florentine Klepper zählen die Uraufführung von Arnulf Herrmanns Oper „Wasser“ bei der Münchener Biennale, „Die tote Stadt“ am Theater Freiburg, Georg Philipp Telemanns „Orpheus“, Bohuslav Martinůs „Julietta“ an der Oper Frankfurt, „Don Giovanni“ am Stadttheater Klagenfurt sowie „Hanjo“ von Toshio Hosokawa am Theater Bern. Nach dem „Fernen Klang“ und „Norma setzt sich diese gemeinsame Zusammenarbeit an der Oper Graz fort, denn Adriane Westerbarkey gestaltet in der Saison 2018/19 die Kostüme für Florentine Kleppers Inszenierung von „Salome“.