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Oper Graz
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The Sound of Music

The Sound of Music

Termine, Besetzung, Tickets

Musical in zwei Akten

Musik von Richard Rodgers | Gesangstexte von Oscar Hammerstein II
Buch von Howard Lindsay und Russel Crouse

Nach dem Roman von Maria Augusta Trapp »The Trapp Family Singers«
Übersetzung: Ute Horstmann | Eberhard Storch

Bühnenbild und Kostüme aus einer Produktion der Volksoper Wien, 2005

Nächste Vorstellung: 12.02.2010 19:30 bis ca. 22:30


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Kein Familienchor erlangte je solchen Weltruhm wie die »Trapp Family Singers«. Die Geschichte der Novizin Maria, die in Salzburg direkt aus dem Kloster in den Haushalt des verwitweten Kapitäns Georg von Trapp verpflanzt wird, um dort die Mutterstelle für sieben Kinder zu übernehmen, berührte nicht nur ganz Europa, sondern in besonderem Maße – bis heute – die Bewohner Nordamerikas. Marias fröhliches Wesen, ihre Musikalität und Sangesfreude bewirken einschneidende Veränderungen im Hause Trapp. Georg trennt sich von seiner Verlobten und heiratet Maria, und als die politische Lage Ende der Dreißiger Jahre für die Familie gefährlich zu werden droht, gelingt den Trapps mit Hilfe des Chores die Flucht aus Österreich. Im Jahr 1959 wurden die Erinnerungen der Baronin von Trapp vom amerikanischen Erfolgsduo Richard Rodgers und Oscar Hammerstein II auf die Broadwaybühne gebracht, 1965 schließlich erfolgte die mit fünf Oscars ausgezeichnete Verfilmung des Musicals.

VOR DER PREMIERE
Sonntag, 4. Oktober 2009, 11.00 Uhr, Spiegelfoyer

VORSTELLUNGEN
18.10. (18.00 Uhr), 21.10., 23.10., 24.10., 25.10. (15.00 Uhr), 28.10.,
4.11., 6.11., 8.11. (18.00 Uhr), 14.11., 15.11. (15.00 Uhr), 21.11.,
03.12., 26.12. (18.00 Uhr), 10.1. (15.00 Uhr), 22.1., 12.2., 13.2., 21.2. (18.00 Uhr),
27.3., 3.4., 4.4. (18.00 Uhr), 14.5., 15.5., 16.5. (18.00 Uhr), 8.6, 10.6., 16.6. und 26.6.

Beginn jeweils 19.30 Uhr, sofern nicht anders angegeben




Kritik

Das Plätschern des Gebirgsbachs
(...) Für einen erfrischenden Alpenwind sorgt das Grazer Philharmonische Orchester unter dem Dirigat von Marius Burkert. Sieglinde Feldhofer spielt eine in ihrer Unreife sehr autentische, gesanglich starke Hauslehrerin Maria, die im ersten Teil kaum aus der Kinderschar (entzückend und sehr professionell: die Mitglieder der Singschul') heraussticht. Boris Pfeifer ist ein verbitterter Baron von Trapp, die Verkörperung einer Auflehnung gegen die Nazis, die in seinem Abschiedslied "Edelweiß" einen berührenden Höhepunkt findet. Nicole Lena de Terry verzweifelt als Liesl sehr emotionsreich an er Liebe zum hitlertreuen Rolf (Martin Fournier). Jörg Westerkamp spielt einen ideologisch sehr biegsamen Onkel Max, und Marianne Kopatz erfreut als schrullige Haushälterin. Fran Lubahn trägt als Mutter Oberin mit "Climb every Mountain" die schwerwiegendste Nummer des Musicals bravourös.(...)
(CHRISTOPH HARTNER,Kronen Zeitung)

Der Charme der Kinder bezaubert
(...) Der Charme, die Spielfreude und die Musikalität dieser aus der Singschul' der Grazer Oper rekrutierten sieben Kinder, die ihr Vater mit Signalen aus der Trillerpfeife wie Soldaten dressiert hat, bezaubert dennoch das Publikum. Und weil Sieglinde Feldhofer die angehende Nonne, die vom Kloster als Erzieherin zu den Halbwaisen geschickt wird, erfrischend ehrlich spielt und sauber singt, muss man sich um den Kassenerfolg dieser Produktion in deutscher Sprache keine Sorgen machen.
Boris Pfeifer, der den legendären "Edelweiß"-Song als berührend-demonstratives Bekenntnis zu seiner Heimat vorträgt, verwandelt sich glaubwürdig vom steifen Offizier zum liebevollen Vater und Ehemann. Seinen opportunistischen Freunden, die sich mit dem neuen Regime arrangieren, geben Dorit Machatsch (Else Schrader) und Jörg Westerkamp (Max Dettweiler) leichtlebiges Profil. Übertroffen werden sie von Marianne Kopatz, der als Haushälterin eine zu Recht heftig akklamierte Glanzleistung gelingt. Gute Figur machen auch Fran Lubahn (Oberin), Edith Gruber (Schwester Bertha), Martin Fournier (Rolf Gruber) und Götz Zemann (Gauleiter).
Marius Burkert lässt mit den Grazer Philharmonikern die Ohrwürmer von Richard Rodgers, die in der Instrumentation von Robert Russell Bennett wesentlich weniger klebrig klingen als in Irving Kostals Film-Arrangements, schwungvoll und ohne Sentimentalität erklingen. 
(ERNST NAREDI-RAINER,Kleine Zeitung)

Kitsch Shmaltz Inc.
(...)
Zunächst einmal gelingt es Marius Burkert am Pult der Grazer Philharmoniker, die keineswegs schmalzfreien Ohrwürmer wie „Das Lied der Berge“,„Meine kleinen Schwächen“,„Du bist 16“ und „Edelweiß“ peppig und irgendwie unbanal zu Gehör zu bringen. Vor allem aber steht mit der jungen Oststeirerin Sieglinde Feldhofer, die noch an der Grazer Kunstuniversität studiert,eine Maria auf der Bühne, die mit ihrem darstellerischen Liebreiz und ihrem warmen, höhensicheren Sopran alle Herzen im Sturm erobert. Dazu passend agiert die Kinderriege aus der Singschul’ der Grazer Oper, angeführt von Nicole Lena de Terry als Liesel undCornelia Streicher als Gretel (mitGabriel Karasconyi, Theresa Schreiner, Christian Schöttel, Christina Bauer und Karina Spörk). Aber auch Fran Lubahn als stimmgewaltige Mutter Oberin, Boris Pfeifer als Kapitän vonTrapp, Dorit Machatsch als Elsa Schrader, Jörg Westerkamp als Max Dettweiler, Uschi Plautz, Edith Gruber undJutta Panzenböck als Schwesterntrio, Martin Fournier als Rolf, die Sprechrollen und natürlich der Chor gefallen. Nettes, nicht kitschfreies Vergnügen.
(DOLF STOCKHAUSEN, Woche)

BESETZUNG:

Musikalische Leitung:  Marius Burkert Massimo Parise
Inszenierung:  Renaud Doucet
Choreographie:  Renaud Doucet
Ausstattung:  André Barbe
Licht:  Guy Simard
Dramaturgie:  Birgit Amlinger
   
Maria Rainer, Anwärterin im Kloster:  Sieglinde Feldhofer Johanna ARROUAS
Schwester Margarethe, Meisterin der Anwärterinnen:  Uschi Plautz
Schwester Bertha, Novizenmeisterin:  Edith Gruber Carolina Julia Astanei
Schwester Sophie:  Jutta Panzenböck
Mutter Oberin:  Fran Lubahn
Kapitän Georg von Trapp:  Boris Pfeifer Wolfgang Höltzel
Franz, Hausdiener:  Erik Göller
Frau Schmidt, Haushälterin:  Marianne Kopatz
Rolf Gruber:  Martin Fournier
Elsa Schrader:  Dorit Machatsch Ursula Pfitzner
Max Dettweiler:  Jörg Westerkamp Daniel Doujenis
Herr Zeller:  Götz Zemann
Admiral von Schreiber:  Artur Ortens