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Oper Graz
STÜCKE
TOSCA

TOSCA

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Giacomo Puccini
Melodramma in drei Akten von Giuseppe Giacosa und
Luigi Illica nach dem Schauspiel "La Tosca" von Victorien Sardou
(in italienischer Sprache – mit deutschen Übertiteln)

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Nächste Vorstellung: 28.11.2014 19:30 bis ca. 22:15


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  • Tosca




GALERIEN:


Im Fadenkreuz von Politik und Kunst, Liebe und Begehren steht die gefeierte Operndiva Floria Tosca. Leidenschaftlich liebt sie den Maler Mario Cavaradossi, den seine Freundschaft zum politisch verdächtigen Cesare Angelotti ins Visier des römischen Polizeichefs Baron Scarpia geraten lässt. Scarpia weiß Toscas blinde Eifersucht
anzustacheln, um so dem flüchtigen Angelotti auf die Spur zu kommen. Dabei gelingt es Scarpias Häschern, Cavaradossi gefangen zu nehmen, der selbst unter Folterqualen die Ideale der Freiheit nicht verrät. Um ihrem Geliebten die Flucht zu ermöglichen, gibt Tosca vor, sich Scarpia hingeben zu wollen. Doch statt ans Ziel seiner Lust zu kommen, findet er in Toscas Kuss sein Ende. Als Tosca erkennt, dass Scarpia selbst noch im Tode Cavaradossis Entkommen vereitelt und sie das Opfer eines perfiden Täuschungsmanövers ist, stürzt sie sich von der Engelsburg in die Tiefe. Rom, die Ewige Stadt, mit der Kirche Sant’Andrea della Valle, dem Palazzo Farnese und der Engelsburg, ist das pittoreske Ambiente in Puccinis Opernkrimi. Regisseur Alexander Schulin und Bühnenbildner Alfred Peter übertragen die genau definierten Schauplätze in ein optisches Ambiente, die die goldene Pracht des sakralen Raums ebenso zeigt wie das Arbeitszimmer des Polizeichefs, in dem die "Folterkammermusik" (Julius Korngold) erklingt.

Vor der Premiere: 5.10.2014, 11.00 Uhr, im Galeriefoyer des Opernhauses!
Premiere:18.10.2014, 19.30 Uhr
Vorstellungen: 23.10., 26.10. (18.00 Uhr), 1.11. (18.00 Uhr), 15.11., 28.11.,21.12. (15.00 Uhr), 8.2. (15.00 Uhr), 11.2., 27.2., 27.3., 15.4., 30.5., 13.6. und 19.6.
Beginn jeweils 19.30 Uhr, sofern nicht anders angegeben


Pressestimmen

"Andrea Danková lässt als vor Eifersucht gepeinigte Diva mit ihrem ebenmäßigen, sicher geführten Sopran kaum Wünsche offen. Demos Flemotomos glänzt als Cavaradossi mit kraftvollem, höhensicherem Tenor. Der Bassist Wilfried Zelinka meistert die Baritonlage des Scarpia und bietet zwischen offener Brutalität und dem sanften Verhalten des Wolfs im Schafspelz ein breites stimmliches Spektrum." (Kleine Zeitung Nachtkritik)

"(…) Alexander Schulin erzählt die ersten beiden Akte ganz konventionell, wobei die Kostüme von Bettina Walter sogar an die originale Zeit der Opernhandlung (1800) angelehnt sind. Das hat heute tatsächlich Seltenheitswert. (…) Demos Flemotomos bietet als Cavaradossi mit Bronze durchzogenes Metall auf, sein Tenor gewinnt in der Höhe an Glanz. Er zelebriert vor allem die 'Stellen' seiner Partie, wo er Leidenschaft und Eleganz zusammenführt: die energischen 'Vittoria!'-Rufe, das eindrucksvoll mit strahlender Höhe versehene ‚Recondita armonia‘ und das nicht manieriert geschluchzte, schön schlichte 'E lucevan le stelle'." (Kronen Zeitung)

"Dieser Cavaradossi von Demos Flemotomos, dessen schöner Tenor über viel Schmelz, reiche Emotionen und mühelose Höhen verfügt, ist eine ganz große Klasse. (…) Andrea Danková ist eine leidenschaftliche Titelheldin mit schönem, nur manchmal zu gleichförmig geführten Sopran. (…) Mitreißend und differenziert versteht es Dirk Kaftan am Pult, im Grazer Philharmonischen Orchester spannende Momente aber auch duftige Klangschönheit und durchhörbare Zartheit zu erzeugen." (Kurier)

"Andrea Danková ist eine durchschlagkräftige, dramatische Tosca in Gesang und Spiel, Demos Flemotomos begeistert mit strahlendem, höhensicheren Tenor. (…) David Mc Shane ist ein hintergründiger Mesner, Umut Tingür ein gequälter, starker Angelotti, während Martin Fournier einen kriecherisch-gefährlichen Spoletta gibt. Nazanin Ezazi (Hirt) und Konstantin Sfiris (Gendarm, Schließer) erfreuen in kleinen Partien." (Tiroler Tageszeitung online)

"Kaftan kostete zwar durchaus kraft- und temperamentvoll die von ihm stringent aufgebauten Höhepunkte aus, rückte aber mit einer sehr weit gespreizten, höchst differenziert eingesetzten dynamischen Skala die unter der Oberfläche verborgenen Qualitäten der Partitur, die unter seinen Händen eine Fülle subtiler Farbwerte offenbarte, ins rechte Licht. (…) Einem routinierten Darsteller wie Wilfried Zelinka (…) gelingt ein facettenreiches Porträt eines aristokratischen Triebtäters. (…) Demos Flemotomos verströmt als Cavaradossi füllig tenorale Lyrik mit Kern." (Kleine Zeitung)

 

BESETZUNG:

Musikalische Leitung:  Dirk Kaftan Marius Burkert
Inszenierung:  Alexander Schulin
Bühnenbild:  Alfred  Peter
Kostüme:  Bettina  Walter
Licht:  Mario ILSANKER
Dramaturgie:  Bernd Krispin
Video:  Herwig Baumgartner
   
Floria Tosca:  Andrea Dankova
Mario Cavaradossi:  Demos Flemotomos
Baron Scarpia:  Wilfried Zelinka James  Rutherford
Cesare Angelotti:  Umut Tingür
Mesner:  David McShane
Spoletta:  Martin Fournier Taylan Reinhard
Sciarrone:  Konstantin Sfiris
Hirt:  Nazanin  Ezazi Tatjana Miyus