Musical

West Side Story

Leonard Bernstein

Nach einer Idee von Jerome Robbins

Buch von Arthur Laurents Musik von Leonard Bernstein

Gesangstexte von Stephen Sondheim

Die Uraufführung wurde inszeniert und choreographiert von Jerome Robbins

Deutsche Fassung von Frank Thannhäuser und Nico Rabenald

Songs in englischer Sprache, mit deutschen Übertiteln


Content

William Shakespeares „Romeo und Julia“, die gewiss schönste Liebesgeschichte der dramatischen Literatur, hat quer durch die Jahrhunderte unzählige Komponisten zu den unterschiedlichsten Bühnenadaptionen inspiriert. Eine der mitreißendsten Versionen ist Leonard Bernsteins Musical „West Side Story“. Der tödliche Konflikt zwischen den verfeindeten Familien der Montagues und Capulets wird vom mittelalterlichen Verona ins New York der fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts verlegt und anhand des Bandenkriegs zwischen Amerikanern und Puertoricanern erzählt. Über diese Kluft hinweg entwickelt sich eine innige Liebesbeziehung zwischen Tony und Maria. Als Tony erschossen wird, bleibt nichts als die Hoffnung auf ein Ende der Feindseligkeiten.

Mit Songs wie „Maria“, „Tonight“, dem nach Versöhnung strebenden „Somewhere“ oder dem elektrisierenden „Mambo“ zählt Bernsteins Partitur zu den bedeutendsten Werken des 20. Jahrhunderts. Die Erfolgsinszenierung aus dem Jahr 2008 kehrt nun – in den Hauptrollen neu besetzt – auf den Spielplan der Oper Graz zurück.

 

After-Show-Party

Sa 24. Jun 2017

Studiobühne

Latin night

 

Original Broadway Produktion von Robert E. Griffith und Harold S. Prince nach Übereinkunft mit Roger L. Stevens. Die Übertragung des Aufführungsrechtes erfolgt in Übereinkunft mit dem Music Theatre International (Europe). Bühnenvertrieb für Österreich: Josef Weinberger Wien, GmbH

Besetzung

Musikalische Leitung
/
Inszenierung und Licht
Choreographische Einstudierung

 

Baby John
Professor
Graziella
Glad Hand
Pressestimmen

„Auch bei der zweiten Wiederaufnahme (Premiere war bereits 2008) begeistert Leonard Bernsteins Drama „West Side Story“ in der mitreißenden Inszenierung von Josef Ernst Köpplinger, Staatsintendant am Münchner Gärtnerplatztheater, das Grazer Publikum. Atemberaubende Tanzrhythmen, ein hinreißendes Hauptdarsteller-Liebespaar (Franz Gürtelschmied erstmals als Tony und Sieglinde Feldhofer als Maria) und ein kollektiv perfekt agierendes Ensemble erweisen sich als Musiktheaterhochkultur. Köpplingers Inszenierung glänzt auch im neunten Jahr trotz Originalwerktreue durch seine straffe Personenführung und ermöglicht in Handlung und Ablauf trotzdem künstlerischen Spielraum. Ein kurzweiliger Abend, der das Publikum mitreißt. Das stimmige Bühnenbild von Rainer Sinell, das die Handlung auf Feuertreppen und vor Häuserfassaden trägt, kommt besonders dank der Bühnendrehelemente zur Geltung und lässt rasche Szenenwechsel zu. Die Choreografie der Köpplinger Intima Ricarda Regina Ludigkeit (sie inszenierte zuletzt 2012 „Fame“ am hiesigen Opernhaus), die auch die Einstudierung dieser Produktion verantwortet, zeichnet sich durch fetzige und rastlose, teils gewaltvolle Tanzsequenzen aus. Sie erfordert von der gewohnt soliden Tanzkompanie hohe Kondition. Wie schon 2008 und 2011 bietet die Sängerschar auch in dieser Fassung neue Gesichter. Dieses Mal stehen mit Franz Gürtelschmied als berührender Tony und Sieglinde Feldhofer in der Rolle der Maria zwei Rollendebütanten an der Spitze der Hauptdarstellerriege. Sie geben ein hinreißendes Liebespaar, das zwischen den beiden rivalisierenden Gruppen der Jets und den Sharks hin- und hergerissen wird. Beide begeistern in ihren Duetten und harmonieren im Spiel. Gürtelschmied kommt dabei seine Erfahrung als Lied- und Opernsänger zu Gute. Seine Wortdeutlichkeit lässt eine Textverständlichkeit bis in die hintersten Reihen zu. Manchmal gesanglich etwas opernhaft anmutend, bereitet ihm der Part insgesamt keine Mühen. Feldhofer ist in Graz schon vielseitig in allen Sparten zu Hause und komplettiert prächtig das Liebespaar.“ (kulturfeder.de)

 

„Für das Liebespaar Tony und Maria kann Graz eine optimale Besetzung aufbieten: Der junge aufstrebende und für Graz neue Tenor Franz Gürtelschmied aus Wien überzeugt uneingeschränkt. Er hat die nötige jungenhafte Bühnenausstrahlung und singt fein nuanciert. Er verleugnet nicht seine Herkunft aus dem Opern-und Operettenfach, trifft aber dennoch die für die Bernstein-Musik angemessene, belcanteske Musical-Klangfarbe. Maria ist ein in vielen Produktionen erprobter Grazer Publikumsliebling: Sieglinde Feldhofer – man kennt und schätzt ihre ungekünstelte  Ausstrahlung, die ihr auch in dieser Rolle zu Gute kommt, wenn man auch im 1.Akt vielleicht ein wenig die puertoricanisch-exotische Facette vermissen kann. Aber im 2. Akt überzeugt sie vollends in ihrer liebvollen Zuwendung und in ihrer tiefen Verzweiflung. Auch sie singt technisch absolut sauber, klangschön und mit sehr schönen Piano-Tönen. “ (Der Opernfreund)

Wissenswertes rund um die Produktion

Vorstellungen

Derzeit keine