Oper

Roméo et Juliette

Charles Gounod

Oper in fünf Akten, Libretto von Jules Barbier und Michel Carré

In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln


Content

Ein Mann und eine Frau begegnen sich, und die Zeit steht still. Romeo und Julia: eine bedingungslose Liebe – absolut in ihrer Leidenschaft und der Bereitschaft zum Scheitern, zum Sterben. Gefangen in einer Welt, in der der Hass zweier verfeindeter Clans wie ein Naturgesetz wirkt, entkommen die beiden Liebenden am Ende nur durch die Flucht aus dem Leben.

William Shakespeares Tragödie um Verlangen, Rivalität und Tod inspirierte zahlreiche Schriftsteller, Maler und Komponisten – die Wirkung des Stoffes ist seit über 400 Jahren grenzenlos. Eine der sinnlichsten und intensivsten Stoffbearbeitungen findet sich in Charles Gounods Oper „Roméo et Juliette“. Unter der musikalischen Leitung von Robin Engelen macht das Grazer Philharmonische Orchester diese Welt der Gegensätze lebendig, eine Welt, in der aus dem furchtbaren Hass die größtmögliche Liebe entsteht.

In Szene und Raum wird dieses Meisterwerk der Operngeschichte von dem international gefragten Regisseur und Bühnenbildner Ben Baur gesetzt. Seine Arbeiten waren unter anderem an der Semperoper Dresden, dem Burgtheater Wien, den Staatsopern in Stuttgart und Hamburg sowie zuletzt an der Royal Opera Covent Garden in London zu erleben.

 

 

 

After-Show-Party

Fr 20. Jan 2017

Studiobühne

Greatest love songs

 

„Roméo et Juliette“ für Blinde und Sehbehinderte

So 19. Mär 2017

Mit Audiodeskription

Besetzung

Musikalische Leitung
(3. 3., 19. 3.)
/
(3. 3., 19. 3.)
Inszenierung
Bühnenbild
Kostüme
Choreographie
Chor und Extrachor

 

Juliette
(19. 3.)
/
(3. 3.)
Stéphano
/
(3. 3., 19. 3.)
Paris
(19. 3.)
Capulet
(3. 3., 19. 3.)
/
Bruder Laurent
Tänzerin
Pressestimmen

„Die zeitlose Geschichte einer unmöglichen Liebe, Musik der großen Gefühle und zwei grandiose Sänger in den Titelrollen: Die Grazer Produktion von Roméo et Juliette ist ein Pflichttermin für alle Romantiker und solche, die es werden wollen!“ (Bachtrack)

 

„Regisseur Ben Baur hat aus den unwahrscheinlichen, ja phantastischen Verstrickungen und Verwirrungen eine geradezu selbstverständliche Liebesregie herausgearbeitet – der Traum einer einzigen Sommernacht.“ (Drehpunkt Kultur)

 

 

„Vom Süßen und vom Bitteren. Charles Gounods Roméo et Juliette hält in der exzellenten Grazer Produktion, was die Gattungsbezeichnung verspricht: Grand Operá – Große Oper!“ (Kleine Zeitung)

 

 

„Eine an der Oberfläche scheinbar ganz traditionelle Inszenierung mit unzähligen und feinsten Brechungen und tiefenpsychologischen Unterströmungen zieht unwiderstehlich in ihren Bann: Roméo et Juliette ist szenisch ebenso subtil und präzise gearbeitet, wie musikalisch und sängerisch. “ (Drehpunkt Kultur)

 

„Sophia Brommer singt und spielt eine wunderbar anrührende, mit subtilen Farben ausgestattete Juliette, der koreanische Tenor Kyungho Kim steht die Partie des Roméo mit bombensicherer Bravour, aber zu sehr im Einheitsforte und im auf einer Farbe befangenen Charakter heldenhaft durch.“ (Salzburger Nachrichten)

 

„Keine Frage, die […] Sopranistin Sophia Brommer war eine Juliette schlechthin, die jubelnd Verliebte, in jeder Geste zärtliche hingebungsvolle, letztlich todbereite Geliebte, die aber auch all die Fröhlichkeit, die Freude, ihren Schmerz und ihre Verletzlichkeit in ihrem Gesang auszudrücken wusste. Eine ganz großartige und emphatisch dargebrachte Leistung.“ (MerkerOnline)

 

„Robin Engelen zeigte bei der Premiere, was das Grazer Haus an ihm als Kappellenmeister hat. […] Mit den blendend disponierten Philharmonikern trug Engelen Wesentliches dazu bei, dass Gounods Nummernoper aus 1867 im Wortsinn zu dem wurde, was ihre Gattungsbezeichnung verspricht: Grand Operá. Große Oper in Graz!“ (Kleine Zeitung)

 

 

„In das musikalisch stimmige Gesamtbild fügte sich auch die Regie nahtlos ein. Ben Baur inszenierte zu keinem Zeitpunkt gegen die Musik, sondern fand eine schlichte aber wirkungsvolle Erzählsprache.“ (Bachtrack)

 

 

„Aufhorchen ließen auch Dariusz Perczak (Mercutio), Markus Butter (Graf Capulet), Peter Kellner (Bruder Laurent) und – in einer einzigen, aber sehr einprägsamen Szene – Anna Brull (Stéphano). Irena Panzenböck verlieh der alten Fürstin tänzerisch die drohende Gebärde der bösen Fee aus Tschaikowskys Dornröschen. Alles in allem ein gelungener Abend auf Downtown Abbey.“ (APA)

 

„Dariusz Perczak als Mercutio, Manuel von Senden als Benvolio, Anna Brull als Stéphano oder ganz besonders Peter Kellner als Bruder Laurent – alle größeren und kleineren Rollen bis hin zur dämonischen Fürstin von Irena Panzenböck sind darstellerisch typengerecht und sängerisch-technisch herrvoragend besetzt.“ (Drehpunkt Kultur)

 

„[…] Gounod dramaturgisch klug tarierend mit sensitivem Gespür für melodiöse Feinheiten, Klangpracht, Energie für das große, strömende Gefühl und nötiger, aber nie überstrapazierter plakativer Wirkung.“ (Salzburger Nachrichten)

 

„Auch Ben Baur versteht sich nun in der Grazer Oper darauf, dem da und dort vorschmeckenden Saccharin der Partitur und des Librettos nicht zu erliegen. Der 34-jährige Hesse legt seine Regie einerseits ganz klassisch an. […] Anderseits bricht Baur immer wieder geschickt die auserzählte Handlung und verwandelt das Hohelied der Liebe mit vifen Kunstgriffen und raffiniertem Licht in eine Liturgie des Todes.“ (Kleine Zeitung)

 

„Ohrenschmaus aus Downtown Abbey. […] Man benötigt vor allem zwei Sänger, welche ihre Duette und Arien mit leidenschaftlicher Intensität und Stimmbravour meistern – Graz verfügt darüber.“ (Kronenzeitung)

 

„Diese Geschlossenheit wurde bei der Premiere ganz wesentlich mitbegründet und mitgetragen von Robin Engelen am Pult des Grazer Philharmonischen Orchesters.“ (Drehpunkt Kultur)

 

„Hervorragend funktionierte auch die Auslegung der Partitur durch Robin Engelen am Pult des Grazer Philharmonischen Orchesters. Sein Motto schien zu lauten „Mut zum Gefühl“ und so animierte er die Musikerinnen zu elegischen Gefühlswogen und einer zutiefst melancholischen Grundstimmung. […] Engelen schien auch mit den Sängern regelrecht mitzuatmen, wodurch die Balance zwischen Bühne und Orchestergraben zu jedem Zeitpunkt ideal war.“ (Bachtrack)

 

 

„Sophia Brommer erntete für ihre Juliette jubelnden Applaus, sie sang die Partie mit sicherer Stimme und intensivem Ausdruck. Ebenso begeistert wurde Kyungho Kim als Roméo aufgenommen, er verfügte über strahlende Höhen ebenso wie über eine tragfähige Mittelage. Eine Klasse für sich was Dshamilja Kaiser (Gertrude) als Hausdame, die […] mit dunkel-samtiger Stimme eine starke Figur entstehen ließ.“ (APA)

 

„Der warme Konterpart ist Sophia Brommer, deren Lyrischer Sopran mit Karamell- und Rubin-Noten aufwartet und erst in der extremen Lage ein wenig in seiner Anmut einbüßt.“ (Kronenzeitung)

 

„Fehlt die tiefste Verbeugung vor den sängerischen und darstellerischen Leistungen von Sophia Brommer und Kyungho Kim als Roméo und Juliette. […] Sie gebietet über einen in allen Lagen strahlenden klaren Sopran, mit dem sie unzählige Schattierungen und Klangfarben zu mischen weiß. […] So überraschend die Spitzentöne der Emotion in seiner Partie auch oft kommen, ist dennoch jeder einzelne so perfekt geerdet und auf großem ruhigen Atem gesungen, wie die weiteste Kantilene.“ (Drehpunkt Kultur)

 

„Der warme Konterpart ist Sophia Brommer, deren Lyrischer Sopran mit Karamell- und Rubin-Noten aufwartet und erst in der extremen Lage ein wenig in seiner Anmut einbüßt.“ (Kronenzeitung)

 

„Für die wohl berühmtesten Liebenden der Literaturgeschichte hat die Oper Graz mit Sophia Brommer und Kyungho Kim zwei ideale Interpreten aufzubieten. Optisch und stimmlich harmonierten die beiden ideal und auch in ihrer darstellerischen Kompromisslosigkeit standen sie sich in nichts nach.“ (Bachtrack)

 

„Schöne gesangliche Lichter setzt Dshamilja Kaiser mit ihrer Partie als Gertrude.“ (MerkerOnline)

 

„Eine Sternstunde bot der Chor der Grazer Oper. Ob melancholisch erzählter Prolog oder die feierwütige Hofgesellschaft, den Damen und Herren des Chors gelang wirklich alles in makelloser Abstimmung und mit himmlischem Gesamtklang.“ (Bachtrack)

 

„Keine Ausfälle gibt es in den kleineren Partien, wobei Dshamilja Kaiser für die Gertrude mittlerweile eine Luxusbesetzung darstellt. Dariusz Perczak (Mercutio) hat seine starken Momente, ebenso wie Markus Butter (Capulet), Anna Brull (Stéphano) und Peter Kellner (Bruder Laurent).“ (Kronenzeitung)

 

„Die Königin der Opernnacht aber war Sophia Brommer, die Gounods Notengirlanden wie selbstverständlich und mit Verve meisterte und auch schauspielerisch berührend zwischen dem Liebeshimmel und den Höllenqualen der Juliette taumelte.“ (Kleine Zeitung)

 

„Voll Verve gestaltete Brommer schon das „Je veux vivre“ mit sich federleicht aufschwingenden Koloraturen und vollzog im Anschluss eine beeindruckende Wandlung vom lebensfrohen, jungen Mädchen hin zur entschlossen in den Tod Gehenden. Statt perlender Leichtigkeit verströmte ihre karamellig timbrierte Stimme mehr und mehr Dramatik; dazu kamen herrliche Phrasierungen und eine enorm fein schattierte Dynamik in allen Lagen.“ (Bachtrack)

 

„Im für eine Pariser Oper obligatorischen Ballett manifestieren sich Julias Leid und Unterdrückung in surrealistischen Albtraumbildern. Hervorragend dabei: die Tänzer Irena Panzenböck, Lucie Horná und William John Banks.“ (Kronenzeitung)

 

„Die Premiere wurde auch wegen der hervorragenden musikalischen Leistung bejubelt. Aus dem fast durchwegs überzeugendem Ensemble stach Dariusz Perczak als viriler Mercutio hervor.“ (Kleine Zeitung)

 

„Ebenso differenziert und vielschichtig präsentierte sich Kyungho Kims Roméo. Der Tenor verfügt über ein Timbre, das an von der Sonne gewärmtes Teakholz erinnert und legte eine große Bandbreite an Emotionen in seine Interpretation.“ (Bachtrack)

 

„Regisseur Ben Baur, der auch für die Bühne verantwortlich zeichnet, zeigt schöne Bilder, Uta Meenen kleidet die Darsteller elegant ein.“ (APA)

 

„Wie elegant und intim die Musik gemeint ist, hört man meistens auch beim Dirigenten Robin Engelen, der aus Gounods Stück kein knalliges Breitwand-Drama in grellem Technicolor macht, sondern das Grazer Philharmonische Orchester eine bitterzarte, romantische Liebesgeschichte bebildern lässt.“ (Kronenzeitung)

 

„Peter Kellner verlieh Bruder Laurent mit seinem üppigen Bass Wärme und Güte und gab auch darstellerisch einen glaubwürdigen Mann Gottes. Als Roméos Vertrauter Mercutio durfte sich Dariusz Perczak mit dem (von Taylan Reinhard herrlich schmierig und unsympathisch gezeichneten) Tybalt nicht nur einen flott choreographierten Bühnenkampf liefern, sondern auch seine Stimme klug phrasiert strömen lassen.“ (Bachtrack)

 

 

Wissenswertes rund um die Produktion

Vorstellungen

Fr 20. Jän 2017
DETAILS
Vorstellung
19:30 bis ca. 22:30, Opernhaus Hauptbühne

Kostenlose Stückeinführung jeweils 30 Minuten vor Beginn im Galeriefoyer.

€ 3,50 bis € 58
BESETZUNG
Fr 3. Mär 2017
DETAILS
Vorstellung
19:30 bis ca. 22:30, Opernhaus Hauptbühne

Kostenlose Stückeinführung jeweils 30 Minuten vor Beginn im Galeriefoyer.

€ 3,50 bis € 58
BESETZUNG