Konzerte in der Oper Graz

Eröffnungskonzert

Franz Liszt (1811–1886): „Mazeppa“, Symphonische Dichtung

Béla Bartók (1881–1945): Konzert für Violine und Orchester Nr. 2, Sz 112

Robert Schumann (1810–1856): Symphonie Nr. 2 in C-Dur, op. 61


Content

Bei ihrem Antrittskonzert als Chefdirigentin des Grazer Philharmonischen Orchesters verweist Oksana Lyniv mit dem ersten Programmpunkt inhaltlich auf ihre Heimat, denn Franz Liszts symphonische Dichtung „Mazeppa“ beschreibt in programmatischer Weise, wie der ukrainische Nationalheld Iwan Mazeppa auf den Rücken eines Pferdes gebunden wird, wie er in wildem Galopp in die Ukraine getragen wird, wie ihn die Kosaken auffinden und zu ihrem Hauptmann machen.
Béla Bartóks Violinkonzert Nr. 2 wurde von dem ungarischen Geiger Zoltán Székely angeregt und 1939 durch ihn auch uraufgeführt. Charakteristisch an diesem Werk der späten Schaffensphase Bartóks ist seine Orientierung am klassischen Sonatenschema, ist die Rückkehr zur Volksmusik und zu tonalen Grundsätzen, ist die Prägung durch ein romantisches Ausdrucksbewusstsein. Als Solist ist der exzellente ukrainische Geiger Valeriy Sokolov zu erleben, dem 2006 ein Film unter dem Titel „Der Geiger der Seele“ gewidmet war.
Robert Schumanns Symphonie Nr. 2 entstand zu jener Zeit, als der Komponist physischem und psychischem Leid ausgesetzt war und dieses durch den kreativen Prozess überwunden hat. So meinte denn auch Alfred Dörffel in der „Neuen Zeitschrift für Musik“: „Der Componist hat in diesem Werke einen neuen Höhepunkt seines Schaffens erreicht.“

Besetzung

Musikalische Leitung

 

Vorstellungen

Sa 23. Sep 2017
DETAILS
Einzelvorstellung
19:30 bis ca. 22:00, Opernhaus Hauptbühne
€ 3,50 bis € 58
BESETZUNG